München
27.07.2026 - 11:48 Uhr

Das sagt DFB-Stürmer Woltemade zu Bundestrainer Klopp

Bei der WM ist Nick Woltemade einer jener Deutschen, die im fatalen Elfmeterschießen gegen Paraguay nicht treffen. Nun bekommt er einen neuen Bundestrainer. Wie kommentiert der Stürmer das?

Verschoss einen Elfmeter beim WM-Aus gegen Paraguay: Nick Woltemade (Archivbild) Bild: Federico Gambarini/dpa
Verschoss einen Elfmeter beim WM-Aus gegen Paraguay: Nick Woltemade (Archivbild)

DFB-Stürmer Nick Woltemade ist gespannt auf die Zukunft der deutschen Fußball-Nationalmannschaft unter Jürgen Klopp. „Jetzt kriegen wir einen neuen Trainer und dann schauen wir mal, was das dann mit dem wird“, sagte der 24-Jährige in einem von Google verbreiteten Videocall mit Thomas Müller. Nach dem WM-Aus denke Woltemade schon an die nächsten Länderspiele - die ersten von Bundestrainer Klopp - Ende September in der Nations League.

„Ich glaube, viele Spieler werden schon die gleichen sein“, prognostizierte der ehemalige Bundesliga-Angreifer, der aktuell für Newcastle United in England spielt. Klopp hatte bei seiner Vorstellung in der vergangenen Woche noch keinen Ausblick auf seine künftigen Kader oder wichtige Spieler gegeben. Es wird erwartet, dass nicht alle der von Vorgänger Julian Nagelsmann für die WM nominierten Fußballprofis erneut zur Auswahl eingeladen werden.

Einschätzung nach Debakel: „Geiles Learning“

Woltemade setzt darauf, dass aus den Erfahrungen rund um die Weltmeisterschaft Lehren gezogen werden. „Das ist - glaube ich - ein geiles Learning“, sagte er. „Wenn man das Alter anguckt von unseren Spielern, ist es - glaube ich - eine sehr spannende Mannschaft, auch wenn jetzt natürlich die letzten Turniere oder das Turnier auch wieder sehr, sehr enttäuschend war.“

Deutschland war beim Saisonhöhepunkt in den USA, Kanada und Mexiko schon im Sechzehntelfinale an Außenseiter Paraguay gescheitert. Im Elfmeterschießen zog der viermalige Weltmeister den Kürzeren. Woltemade war einer der DFB-Profis, die vom Punkt nicht trafen. „Irgendwie war es in dem Moment gar nicht richtig greifbar, dass auch dadurch das Turnier vorbei ist“, erinnerte sich der gebürtige Bremer.

Resümee nach Elfmeter

Er habe danach unter anderem zwei Wochen Urlaub in Amerika gemacht und dabei versucht, etwas abzuschalten. „Aber natürlich habe ich mir darüber Gedanken gemacht und auch Sachen gelesen“, räumte Woltemade ein. Zum Elfmeter sagte er: „Ich bin im Nachhinein trotzdem froh, dass ich ihn genommen habe. Das passt zu meiner Art, zu meinem Charakter.“

© dpa-infocom, dpa:260727-930-444326/1

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