28.01.2019 - 17:06 Uhr
NabburgSport

Weiter auf Erfolgskurs

Was für ein Start ins neue Jahr. Die Handballfrauen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld gewinnen nach der WM-Pause ihr erstes Spiel ziemlich deutlich und festigen damit Platz eins in der Bezirsksoberliga.

Völlig unbedrängt kann Carina Czichon auf das Tor werfen. Die HSG-Spielerin erzielte beim 24:18-Sieg viert Treffer.
von Tanja SöllnerProfil

Der Start in die Rückrunde begann für die Frauen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld nicht schlecht. Nach dem 24:18-Sieg gegen den TV Erlangen/Bruck festigten sie ihren ersten Tabellenplatz.

Der Söllner-Truppe war die lange Pause anzumerken. Von Anfang an war die Mannschaft nicht richtig konzentriert. Immer wieder fanden die Gäste Lücken in der HSG-Abwehr, so dass es nach zehn Minuten nur 3:3 stand. Doch die HSG kehrte zum gewohnt schnellen Spiel zurück. Durch sehr schöne Angriffsaktionen bezwang das Team von Karl Söllner immer wieder die Erlangener Abwehr. Die Spielfreude war wieder zu spürten und binnen kürzester Zeit stand es 7:3 für die HSG-Frauen.

Die kleinen Schwächen in der Defensive wurden durch Lisa Pröls im HSG-Tor gut kompensiert. Und durch die verworfenen Siebenmeter der Gäste wurde der Vorsprung der Oberpfälzerinnen größer. Zur Halbzeit führten sie 13:7.

In die zweite Spielhälfte starteten die HSG-Frauen viel wacher. Schnelle Kontertore und eine stabile 6:0-Abwehr zeigten Erfolg. Das Spiel der Gastgeberinnen wurde immer flüssiger und der TV Erlangen/Bruck hatte mit zunehmender Spieldauer immer mehr Schwierigkeiten, die HSG-Defensive zu überwinden.

Doch der Tabellenführer agierte zu halbherzig und scheiterte viel zu oft an der gegnerischen Torfrau, so dass er sich nicht weiter absetzen konnte. Der Vorsprung war zwar bald aufgebraucht, doch es bestand zu keinem Zeitpunkt der Partie die Gefahr, dass das Spiel kippen könnte. Trotz zahlreicher Unterzahlsituationen ließ die gastgebenden Mannschaft den TV Erlangen nicht weiter als fünf Tore herankommen. So stand am Ende ein verdienter 24:18-Sieg.

"Es war der wie vermutet holprige Auftakt nach der Winterpause. Bei der einen oder anderen Spielerin sind noch leichte Defizite erkennbar, die wir aber bestimmt in den nächsten Wochen abstellen können", äußerte sich Trainer Karl Söllner nach dem Spiel. HSG-Tore: Tanja Söllner 6/3, Anna Stubenvoll 5/2, Nathalie Fleischmann 5/3, Carina Czichon 4, Verena Luley 2, Theresa Fröhlich und Magdalena Herrmann je 1

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