14.11.2019 - 14:51 Uhr
NabburgSport

HSG-Damen empfangen das Schlusslicht

Auf dem Papier ist das Heim-Derby der HSG Nabburg/Schwarzenfeld in der BOL gegen die HG Amberg eine klare Angelegenheit. Doch die Gäste haben sich gut verstärkt. Zudem birgt eine HSG-Personalie zusätzliche Brisanz.

Anja Hirschmann trug vor zwei Jahren noch das Trikot der HG Amberg. Am Samstag läuft sie im Derby für die HSG Nabburg/Schwarzenfeld auf.
von Tanja SöllnerProfil

Derbyzeit im Schwarzenfelder Sportpark: Am Samstag, 16. November, empfangen die BOL-Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld um 17.15 Uhr die HG Amberg. Die Truppe von Trainer Karl Söllner sollte sich dabei nicht vom Tabellenplatz der Gäste täuschen lassen. Die Amberger stehen zwar momentan mit nur einem Pluspunkt auf dem letzten Platz, die Ergebnisse waren jedoch stets denkbar knapp. In der vergangenen Saison schafften den Vilsstädterinnen nur mit Glück den Klassenerhalt, haben sich heuer aber mit Jesula Thomas, die bereits die Torschützenliste anführt, immens verstärkt. Das Angriffsspiel der Gäste hat sich durch viel Schnelligkeit gesteigert. Es dürfte eine äußerst interessante Begegnung werden, da Anja Hirschmann noch vor zwei Jahren für die HG aufgelaufen ist, und nun – nach einer Zwischenstation – bei den HSG-Damen gelandet ist. Dies dürfte bei den Vilsstädterinnen für einen zusätzlichen Schub an Motivation sorgen.

Doch auch die HSG ist heiß auf die Partie. Dass es kein Spaziergang wird, ist allen Akteuren bewusst. Die Zusammenarbeit im Kollektiv wird höchste Priorität haben. Die letzte Begegnung gegen die SG Rohr/Pavelsbach wurde zwar souverän gemeistert, jedoch ist die Zahl der technischen Fehler immer noch zu hoch. Durch anfängliche Konzentrationsschwächen macht es sich das Söllner-Team oft schwieriger als unbedingt nötig. Das Zusammenspiel gestaltet sich aber immer besser, und der Fokus sollte im Heimspiel auf der Abwehrarbeit liegen. Mit genügend Motivation und einem lautstarken Anhang im Rücken wollen HSG-Damen mit einem Sieg am Tabellenführer SG Regensburg dranbleiben. "Wenn wir uns von Beginn an hellwach präsentieren und unsere Fehler minimieren, dürfte es klappen. Leicht wird es nicht, aber wir sind optimal eingestellt und befinden uns auf einem guten Weg", blickt Karl Söllner dieser Heimaufgabe optimistisch entgegen.

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