24.01.2019 - 18:29 Uhr
NabburgSport

HSG-Damen heiß auf Fortsetzung

Sie wollen unbedingt den Titel. Am Samstag wird man sehen, wie die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld die längere Spielpause weggesteckt haben.

Anna Stubenvoll (vorne) wird sich ab Samstag wie ihre HSG-Teamkolleginnen wieder voll reinhauen.
von Tanja SöllnerProfil

Nach einer fünfwöchigen Spielpause starten die Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag in die Rückrunde in dieser Bezirksoberliga. Zum Auftakt treffen sie im Sportpark in Schwarzenfeld um 17.15 Uhr auf den TV Erlangen/Bruck.

Klarer Hinspielerfolg

Der Gegner aus Franken präsentiert sich in dieser Saison bisher sehr launisch. Gegen vermeintliche Spitzenteams wurden Siege errungen und gegen schwächere Gegner erzielten sie meist nur Unentschieden oder Niederlagen. Der momentane fünfte Tabellenplatz sagt aber schon einiges über die Mannschaft aus Erlangen aus. Vor allem, weil sie den jetzigen Zweitplatzierten, den FC Forchheim, in die Schranken wiesen. Man darf den kommenden Gegner auf gar keinen Fall unterschätzen, auch wenn die HSG-Damen im Hinspiel einen klaren 31:16-Erfolg erringen konnten. Durch den Trainerwechsel am Anfang der Saison benötigten die Franken einige Spiele, um sich in dieser Runde zurechtzufinden, können mit dem derzeitigen Stand doch relativ zufrieden sein.

Die HSG-Damen hingegen möchten nach der langen Pause wieder an der souveränen Leistung der Hinrunde anknüpfen. Trotz vieler personeller Rückschläge ging man ohne Niederlage in die Auszeit und sollte nun ihre positive Bilanz gegen den TV Erlangen fortsetzen. Die Abwehr wird von Spiel zu Spiel stabiler, worauf es am Samstag auch ankommen wird. Die Mannschaft von Trainer Karl Söllner hat sich in der bisherigen Saison immer mehr gesteigert, vor allem in der Offensive geht jetzt von jeder Position Torgefährlichkeit aus. Die Aufgabe dürfte dennoch nicht einfach werden. Vor allem, weil die Franken mit sehr guten Rückraumschützen ausgestattet sind. Heimspielfieber liegt aber wieder in der Luft, und mit der Unterstützung der Zuschauer wird es auf jeden Fall eine aufregende Angelegenheit.

Söllner optimistisch

"Wir sind schon vor dem kommenden Gegner gewarnt", sagt HSG-Trainer Karl Söllner. "Im Hinspiel hatten wir die Spielweise der Franken aber gut im Griff, was uns gesundes Selbstvertrauen schenken sollte. Wenn wir an unsere Leistung der Vorrunde anknüpfen, dürfte die Begegnung auch positiv für uns enden."

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