11.11.2019 - 15:51 Uhr
NabburgSport

HSG-Damen siegen ohne Probleme

Die HSG Nabburg/Schwarzenfeld wird ihrer Favoritenrolle bei der SG Rohr/Pavelsbach gerecht und landet einen deutlichen Auswärtssieg. Die Truppe von Trainer Karl Söllner festigt den zweiten Rang in der BOL.

Nur fliegen ist schöner: Carina Czichon (Szene aus dem Heimspiel gegen Naabtal) traf beim Sieg der HSG Nabburg/Schwarzenfeld bei der SG Rohr/Pavelsbach fünf Mal.
von Tanja SöllnerProfil

Das war ein Pflichtsieg für die BOL-Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld: Beim Drittletzten SG Rohr/Pavelsbach setzte sich die Mannschaft von Trainer Karl Söllner souverän mit 30:19 durch. Wie schon so oft, war die HSG zu Beginn noch nicht ganz bei der Sache. Der Gastgeber überzeugte mit einer offenen 5:1-Abwehr, mit der die HSG-Damen leichte Probleme hatten. Sie übersahen die freien Räume und versuchten durch Einzelaktionen zum Torerfolg zu gelangen. Im Gegenzug gestattete die HSG der SG Rohr freien Lauf in ihren Aktionen und musste so das eine oder andere Tor hinnehmen. In den ersten 20 Minuten überzeugte keine der beiden Mannschaften. Erst nach einer Auszeit ging ein Ruck durch die HSG-Damen. Die Auftaktaktionen wurden flüssiger, und die Gäste bekamen den Gegner besser in den Griff. HSG-Torfrau Theresa Weiherer parierte zudem zwei Siebenmeter. Das Zusammenspiel funktionierte nun hervorragend und zur Pausenstand führte Nabburg/Schwarzenfeld mit 13:10.

Nach der Pause fanden die HSG-Damen zu ihrer alten Form. Der Gegner tat sich mit einer Umstellung in der Defensive schwer. Die zunehmende Aggressivität auf beiden Seiten wirkte sich bei der HSG positiv aus. Der SG gelangen nur mehr zwei Treffer, ehe die Gäste zu einem Lauf ansetzten. Schnelle Kontertore und sauber herausgespielte Chancen bescherten den HSG-Damen sieben Tore in Folge zum 21:12. Der Gastgeber war nun auch kräftemäßig unterlegen, so dass die HSG selbst in Unterzahl dominierte. Zehn Minuten vor dem Ende betrug der Vorsprung zehn Tore, weshalb die HSG etwas zu leichtfertig agierte. An Chancen mangelte es nicht, doch die Konzentration bei den Abschlüssen ließ nach. Das Ergebnis hätte noch um einige Tore höher ausfallen können, doch der Endstand von 30:19 war absolut gerechtfertigt. "Wir müssen in Zukunft von Anfang an mit voller Konzentration und Härte spielen. Hätten wir einen stärkeren Gegner gehabt, wären wir wahrscheinlich wieder dem Spielstand hinterher gelaufen. Das Ergebnis ist zufriedenstellend, hätte aber noch deutlicher ausfallen müssen. Wir müssen weiterhin versuchen, die Fehler zu minimieren und mehr Spielfluss in den Angriff zu bringen", sagte HSG-Coach Karl Söllner nach der Partie.

HSG-Torschützen: Anja Hirschmann (7/1), Carina Czichon (5), Verena Luley, Tanja Söllner (je 4), Kerstin Schill (3), Anna Stubenvoll (3/2), Marie Fiala und Theresa Desing (je 2)

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