07.12.2018 - 15:13 Uhr
NabburgSport

HSG-Damen wollen an der BOL-Spitze bleiben

Für die Mädels der HSG Nabburg/Schwarzenfeld läuft es derzeit wie am Schnürchen: Die Söllner-Truppe thront in der BOL ganz oben und ist im Heimspiel gegen die SG Naabtal favorisiert. Doch personell drückt nach wie vor der Schuh.

Auf die Treffsicherheit von Verena Luley (links) kommt es für die HSG Nabburg/Schwarzenfeld im Derby gegen die SG Naabtal an. Der BOL-Spitzenreiter will seine Position festigen
von Tanja SöllnerProfil

Eine spannende Partie erwartet die Zuschauer am Samstag, 8. Dezember, im Schwarzenfelder Sportpark. Die BOL-Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld treffen in ihrem letzten Heimspiel des Jahres um 17.15 Uhr auf die SG Naabtal.

In der vergangenen Saison verbuchten die HSG-Damen nur einen Punkt aus den beiden Begegnungen für sich. Lange lag die SG Naabtal aussichtsreich im Rennen um den Aufstieg, musste sich aber letztendlich mit dem undankbaren zweiten Platz abfinden. Seitdem hat sich aber personell einiges verändert. Einige Spielerinnen haben den Verein verlassen. Der aktuell sechste Tabellenplatz darf aber nicht als Maßstab dienen, da die Mannschaft von Christian Deml immer hohes Tempo geht und bis zum bitteren Ende kämpfen wird. "Bisher konnten wir gegen die SG Naabtal noch nicht gewinnen, dass sollte ausreichend Motivation sein", sagte HSG-Coach Karl Söllner.

Für die HSG-Damen wird die kommende Partie eine Standortbestimmung. Zwar läuft es bis dato nicht schlecht, personell spitzt sich die Lage aber seit geraumer Zeit zu. Ein komplettes Mannschaftstraining ist seit längerem überhaupt nicht mehr möglich. Und nun warten noch zwei starke Gegner in der Vorrunde auf die HSG-Damen. Der Fokus liegt am Samstag auf der Abwehrarbeit. Kollektiver Kampf muss das flüssige Angriffsverhalten der Mannschaft aus dem Städtedreieck unterbinden. In der Offensive ruft die Söllner-Truppe längst noch nicht ihr wahres Leistungsvermögen ab, es funktioniert aber schon besser als noch vergangene Saison. "Uns muss klar sein, dass es eine harte Partie wird. Wenn wir aber unsere individuellen Stärken ausspielen und volles Tempo gehen, sollte es einen guten Ausgang nehmen."

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