01.04.2019 - 11:11 Uhr
NabburgSport

HSG-Damen vor zwei knüppelharten Endspielen

Im Duell um den Titel in der BOL liegt die HSG Nabburg/Schwarzenfeld in der Pole Position. Das Heimspiel gegen den FC Neunburg gerät zur besseren Trainingseinheit. Der Blick von Trainer Söllner geht schon in Richtung Saisonfinale.

Nur fliegen ist schöner: Marie Fiala (am Ball) setzte elegant zum Wurf an und steuerte zwei Treffer zum Heimsieg der HSG Nabburg/Schwarzenfeld bei.
von Tanja SöllnerProfil

Mit einem 29:15-Heimsieg über den FC Neunburg v. W. setzten sich die Handballdamen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld wieder souverän an die Tabellenspitze der Bezirksoberliga. Anfänglich lief alles ganz einfach für die Heimmannschaft. Durch schnelle Ballgewinne überrannte die Mannschaft von Trainer Karl Söllner die Gäste ein ums andere Mal und lag schnell mit 3:0 in Front. Neunburg agierte in der Offensive lange Zeit nicht zwingend genug, weshalb die Konzentration der HSG-Damen zunehmend schwand. Die Heimmannschaft agierte nur noch halbherzig in der Defensive, wodurch die Gäste immer wieder Lücken fanden. Beim Spielstand von 5:4 schnupperte der FC kurzfristig am Ausgleich, doch danach gaben die HSG-Damen Gas. Mir vier Toren in Folge brachte Carina Czichon die Gastgeber einen gehörigen Sprung nach vorne. Die Gäste hatten nun keine Chance mehr. Die Heim-Abwehr funktionierte tadellos, sie ließ bis zur 28. Minute keinen Gegentreffer mehr zu. Zu Pause hieß es 15:7 für die HSG.

Nach dem Seitenwechsel wirkten die Söllner-Mädels anfangs unkonzentriert und leisteten sich einfache Fehler. So gelang den Gästen immer wieder die Abwehr und sie überwanden die HSG-Torfrau einige Male. Dennoch dominierte die Heimmannschaft weitgehend die Partie. Im Angriff zeigten die HSG-Damen ihrem Publikum sehr flüssige und schnelle Aktionen. Beim Stand von 24:11 (45.) war für den FC Neunburg der Kampf gegen den Abstieg verloren. Trotzdem gaben die Gäste zu keiner Phase dieser doch eher unspektakulären Partie auf. Selbst beim 27:14 für die HSG kämpften die Gäste weiter um jeden Ball, doch Nabburg/Schwarzenfeld war einfach agiler und schneller. Am Ende hieß es 29:15, und der Blick der HSG richtete sich sofort auf die nächsten beiden wichtigen Begegnungen im Kampf um den Meistertitel. Im Fernduell mit dem HC Forchheim warten auf die HSG mit der SG Naabtal und der SG Regensburg zwei richtige Brocken. (Hintergrund)

„Vor dem Spiel haben wir die Fehler aus dem Rohr-Spiel angesprochen. Diese wollten wir unbedingt vermeiden, was die Mädels gut umgesetzt haben. Es war eine tadellose Leistung meiner Mannschaft. Es ist schade, dass es für den FC Neunburg nicht mehr zum Klassenerhalt gelangt hat. Wir müssen unser Augenmerk jetzt aber auf die nächsten beiden wichtigen Begegnungen richten, die harte Brocken werden", richtete Trainer Söllner den Blick schon Richtung des Saisonfinals.

HSG-Torschützen: Carina Czichon 8, Anna Stubenvoll 8/3, Kerstin Schill 4, Nathalie Fleischmann 3, Theresa Desing, Marie Fiala und Magdalena Herrmann je 2.

Hintergrund:

Das Restprogramm der Titelkandidaten

HSG Nabburg/Schwarzenfeld (1. Platz/32:4 Punkte):

Samstag, 6. April, 16 Uhr: SG Naabtal (A)

Samstag, 13. April, 16 Uhr: SG Regensburg (H)

HC Forchheim (2. Platz/31:5 Punkte)

Samstag, 6. April, 15.30 Uhr: HG Eckental (A)

Samstag, 13. April, 16 Uhr: SG Rohr/Pavelsbach (H)

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