04.04.2019 - 19:00 Uhr
NabburgSport

HSG vor heißem Endspurt

Im Fernduell um den BOL-Titel mit dem HC Forchheim warten auf die HSG Nabburg/Schwarzenfeld noch zwei knifflige Herausforderungen. Der Spitzenreiter muss am Samstag zum Derby nach Burglengenfeld.

Trainer Karl Söllner motiviert seine Mädels im Kampf um den Meistertitel in der BOL. Dazu muss die HSG Nabburg/Schwarzenfeld am Samstag das Nachbarduell bei der SG Naabtal für sich entscheiden.
von Tanja SöllnerProfil

Auf geht's zum Endspurt: Auf die Handball-Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld dürfte am Samstag, 6. April, eines der spannendsten Spiele der Saison warten. Um 16 Uhr geht's in der Halle des Gymnasiums in Burglengenfeld gegen die SG Naabtal.

In der vorletzten Begegnung dieser BOL-Runde trifft der Spitzenreiter auf den momentan Drittplatzierten. Und die Mannschaft aus dem Städtedreieck liegt den HSG-Damen nicht so recht. Die vergangenen Partien gestalteten sich immer äußerst aufregend, wobei die Söllner-Truppe nicht immer die glücklichere war. Schon im Hinspiel in eigener Halle reichte es nach extrem spannenden 60 Minuten nur zu einem knappen 25:24-Sieg. Die SG absolvierte eine durchwachsene Hinrunde und startete erst in der Rückrunde so richtig durch. Es dürfte ein hartes Derby werden, da Naabtal eine resolute Defensive aufbietet. In den vergangenen Spielzeiten rangierte die SG Naabtal stets auf vorderen Tabellenplätzen - und dort (auf Rang drei) würden sie bei einem Sieg gegen die HSG auch in dieser Saison wieder landen.

Doch die HSG braucht sich aber nicht zu verstecken. Die Mannschaft von Trainer Karl Söllner steht nicht zu unrecht an der Tabellenspitze. Der Coach fordert, die Torchancen wieder besser zu verwerten als in den vergangen Partien. Im Fernduell mit dem einen Zähler hinter der HSG platzierten HC Forchheim ist in den letzten beiden Begegnungen noch alles offen. Ein Ausrutscher würde die Leistung einer bis dato fantastischen Saison schmälern. Die einzige Niederlage kassierte Nabburg/Schwarzenfeld am Grünen Tisch.

Mit einem Sieg käme die HSG dem Aufstieg in die Landesliga einen großen Schritt näher - und stünde vor einem großen Finale eine Woche später dann in eigener Halle. "Uns ist bewusst, dass zum Saisonende noch zwei ganz starke Mannschaften auf uns warten. Aber wir haben genug Selbstbewusstsein, um auch diese Herausforderungen noch zu meistern. Wir müssen nur unsere Stärke ausspielen und unser Ziel im Fokus behalten", sagte HSG-Trainer Söllner.

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