05.12.2019 - 15:07 Uhr
NabburgSport

HSG Nabburg/Schwarzenfeld empfängt alten Bekannten

Mit dem TV Erlangen-Bruck hat die Truppe von Trainer Karl Söllner bislang gute Erfahrungen gemacht, auch wenn die bisherigen Duelle zumeist hart umkämpft waren. Die HSG-Herren stehen vor einem Derby-Spieltag.

Trainer Karl Söllner will seine Spielerinnen auch nach der Partie gegen Erlangen-Bruck zu einem Sieg beglückwünschen.
von Tanja SöllnerProfil

Heimspieltag für die Handball-Damen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld. Am Samstag, 7. Dezember, um 17.15 Uhr empfängt der BOL-Tabellenführer im Sportpark in Schwarzenfeld den TV 1861 Erlangen-Bruck. Ein alter Bekannter für die HSG-Damen, der aber nicht immer so angenehm war. Die Mittelfranken strotzen vor Selbstbewusstsein und haben es der Söllner-Truppe oft nicht leicht gemacht. Zwar blieben die Oberpfälzerinnen immer auf der Siegerseite, mussten sich dafür aber harte Kämpfe abliefern. Auch in dieser Saison läuft es nicht schlecht für die Erlanger. Nur gegen die führenden Mannschaften mussten durch knappe Niederlagen Punkte gelassen werden, so dass der momentane fünfte Tabellenplatz akzeptabel erscheint. Schnelligkeit und Torgefahr von allen Positionen ziert das Spiel des TV. Nach dem spielfreien Wochenende wollen die HSG-Damen wieder an ihre Erfolgsserie anknüpfen. Beim souveränen Sieg gegen den TV Altdorf zeigten sie, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Darauf sollte weiter aufgebaut werden, ohne den kommenden Gegner nicht zu unterschätzen. Trainer Söllner muss aber am Samstag auf einige Spielerinnen verzichten, was sich negativ auf die Wechselmöglichkeiten auswirken könnte. Es ist das erste von zwei aufeinanderfolgenden Heimspielen (nächste Woche gastiert der HV Oberviechtach in Nabburg) und man darf gespannt sein, wie sich die HSG-Damen ihrem heimischen Publikum präsentieren. "Wir dürfen Erlangen auf gar keinen Fall unterschätzen. Wenn wir aber wieder so hochkonzentriert wie gegen Altdorf agieren, sollte es reichen. Mit einem Sieg könnten wir uns ein bisschen absetzen", hat Trainer Karl Söllner die Tabelle genau im Blick.

Eine Woche vor den Damen haben die HSG-Herren bereits das Bezirksliga-Derby beim HV Oberviechtach vor der Brust. Am Sonntag um 18 Uhr muss die Truppe des Trainerduos Florian Sturm/Martin Strejc beim Nachbarn ran. Dabei ist die Ausgangslage klar: Nach bislang sieben Siegen in sieben Spielen gilt die HSG auch beim Tabellendritten als klarer Favorit. Und nach einem spielfreien Wochenende sollten die Akkus auch wieder vollständig geladen sein. Mit einem Sieg könnte die HSG einen Konkurrenten im Titelrennen bereits frühzeitig distanzieren.

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