08.03.2019 - 14:38 Uhr
NabburgSport

HSG reist als Favorit ins Frankenland

Die BOL-Handballerinnen aus Nabburg und Schwarzenfeld reisen am Sonntag ins Erlanger Umfeld. Für Trainer Karl Söllner ist das Gastspiel bei der HG Eckental das erste Endspiel im Kampf um den Titel.

Auf die Treffsicherheit von Kerstin Schill (rechts) wird es für die HSG Nabburg-Schwarzenfeld beim Gastspiel in Eckental ankommen.
von Tanja SöllnerProfil

Die Handballerinnen der HSG Nabburg-Schwarzenfeld greifen am Sonntag, 10. März, nach einer zweiwöchigen Spielpause wieder in das BOL-Geschehen ein. Die Mannschaft von Trainer Karl Söllner gastiert um 14 Uhr bei der HG Eckental. Die HSG rangiert derzeit mit einem Zähler Rückstand auf Spitzenreiter HC Forchheim auf Platz zwei - hat allerdings noch ein Spiel mehr in der Hinterhand, um sich wieder in die Pole Position zu manövrieren.

Die HG Eckental, Aufsteiger aus Franken, spielt bis dato eine durchwachsene Runde und kann mit dem sechsten Tabellenplatz durchaus zufrieden sein. An der letzten Begegnung gegen den FC Neunburg hatten die Eckentalerinnen jedoch etwas zu knabbern. Der Sieg war ein hartes Stück Arbeit. Am Ende zitterte sich die HG mit nur einem Tor Vorsprung zum Erfolg. Die guten fränkischen Rückraumwerferinnen bereiteten den HSG-Damen bereits im Hinspiel Probleme. Zwar behielt die Söllner-Truppe mit 23:20 die Oberhand, konnte sich in heimischer Halle aber nicht überzeugend absetzen. Die Mannschaft aus dem Erlanger Raum gestaltete seine Heimpartien bislang äußerst souverän, was für die HSG-Damen am Sonntag ein hartes Stück Arbeit bedeutet.

Vor allem reisen die Damen der HSG mit einem ausgedünnten Kader ins Frankenland. Einige Spielerinnen müssen passen, deshalb kommt auf den Rest extreme Mehrarbeit zu. Die BOL-Saison steuerte auf eine heiße Endphase zu, in der die HSG keinen Gegner mehr unterschätzen darf. "Die letzten Partien sind für alle wie Endspiele. Wir dürfen uns keinen Ausrutscher mehr erlauben", fordert Trainer Söllner. Die bislang positive Bilanz seiner Mädels soll auch am Sonntag fortgesetzt werden. Die Abwehr hat sich in den letzten Begegnungen wieder gesteigert und wird auch im Frankenland wieder die stärkste Waffe sein müssen. Um die bis dato gute Ausgangsposition zu wahren, ist ein Sieg bei der HG Eckental Voraussetzung. "Ich bin sehr positiv gestimmt. Die Mannschaft ist stets mit ihren Aufgaben gewachsen. Wir sind Favorit und diese Rolle nehmen wir auch an."

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