Unter den ersten 30 im etwa 60-Teilnehmer-starken Feld wolle er landen, sagte Erik Hille wenige Tage vor der Abreise zur Leichtathletik-EM in Birmingham im Gespräch mit den Oberpfalz-Medien. Er hat nicht nur das Ziel nach 2:16:22 Stunden in der mittelenglischen Metropole erreicht – sondern auch sein persönliches Ziel. Der Marathon-Mann aus Nabburg (Landkreis Schwandorf) landete auf der extrem schwierigen Strecke auf Platz 28. Nach 30 Kilometern war der 37-Jährige noch auf Platz 34 gelegen.
„Ich habe mir eine Top-30-Platzierung zum Ziel gesetzt, deshalb bin ich zufrieden", sagte Hille dem Portal "leichtathletik.de" nach dem Rennen. "Die Strecke hatte es wirklich in sich. Mit den Bergaufpassagen bin ich gut klargekommen. Bergab dann gar nicht, da gab es bei mir eklatante Mängel."
Europameister auf der gut 42 Kilometer langen Strecke wurde Hilles Teamkollege Amanal Petros (Hannover) mit der Zeit von 2:09:11 Stunden. Die Deutschen Samuel Fitwi (2:09:47) und Richard Ringer (2:10:05) wurden Neunter und Zehnter. Diese drei Läufer sorgten in der Teamwertung auch für die Silbermedaille hinter Israel.
Domenika Mayer aus Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg hatte zwei Wochen vor der EM ihren Start beim Marathon in England absagen müssen. Nach einer Operation war sie nicht rechtzeitig fit geworden.













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