17.02.2020 - 17:28 Uhr
NabburgSport

Rassiger Handball-Schlager endet remis

Kein Sieger im BOL-Spitzenspiel: Die Handballerinnen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld erkämpfen sich beim Verfolger SG Naabtal ein Remis. Damit führt der Klassenprimus weiter mit zwei Punkten Vorsprung die Tabelle an.

Erst geführt, dann im Rückstand, am Ende unentschieden: BOL-Spitzenreiter HSG Nabburg/Schwarzenfeld und Trainer Karl Söllner konnte mit dem 20:20 beim Verfolger SG Naabtal zufrieden sein.
von Tanja SöllnerProfil

Nach spannenden 60 Minuten trennten sich die beiden Kontrahenten 20:20. Die Anspannung auf beiden Seiten war zu Beginn deutlich spürbar. Die SG Naabtal ging früh in Führung und hatte die Gäste anfänglich gut im Griff. Die Fehlerquote auf HSG-Seite war einfach zu hoch. Es dauerte, bis sich der Spitzenreiter bemerkbar machte. Nach zehn Minuten stand es 7:3 für die Gäste und die Söllner-Truppe hatte alle Trümpfe in der Hand. Die Defensive stand stabil, Rückraumwürfe des Gegners wurden entschärft und das schnelle Spiel nach vorne funktionierte gut.Bis zum Spielstand von 12:5 in der 23. Minute sah alles nach einer erfolgreichen Partie für die Gastmannschaft aus. Doch individuelle Fehler der HSG luden die Heimmannschaft zur Aufholjagd ein. Als der Tabellenführer kurz vor der Halbzeit nur noch zu viert auf dem Platz stand, konnte die SG Naabtal den Rückstand zum 10:14-Pausenstand verkürzen.

Nach dem Seitenwechsel gaben die HSG-Damen keine gute Figur ab. Die Heimmannschaft kam hoch motiviert aus der Kabine, spielte abgeklärt und kam Tor für Tor näher. Die Söllner-Truppe konnte dagegen ihre Chancen nicht nutzen. Fast zehn Minuten lang gab es keinen Torerfolg für den Gast. In der 41. Minute war es so weit: Die Heimmannschaft schaffte beim 15:15 den Ausgleich und übernahm danach sofort die Führung. Die letzten Spielminuten gerieten zum Handball-Krimi. Die Gäste, immer wieder in Unterzahl, kämpften unermüdlich. Fünf Minuten vor Ende ging die Heimmannschaft sogar mit zwei Treffern in Front. Doch die HSG-Abwehr stand danach stabil und im Angriff brachte man endlich den Ball im gegnerischen Tor unter. Am Ende stand ein gerechtes Remis.

"Wir haben den Sieg aus der Hand gegeben, weil die Fehlerquote viel zu hoch war", meinte Trainer Karl Söllner. "Wir müssen aber mit dem Unentschieden zufrieden sein, da wir in dieser Halle auswärts noch nie punkten konnten und der Gegner eine starke zweite Halbzeit spielte."

Torschützen: Carina Czichon 7, Anja Hirschmann 4, Anna Stubenvoll 3, Tanja Söllner 3/1, Nathalie Fleischmann, Kerstin Schill und Verena Luley je 1.

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