25.02.2019 - 16:59 Uhr
NabburgSport

Schlusslicht wehrt sich kaum

Zwei Punkte wollen die HSG-Frauen im Heimspiel auf jeden Fall holen. Und die Aufgabe lösen sie auch souverän, denn mit dem Schlusslicht hat die Mannschaft von Karl Söllner nämlich nicht wirklich Probleme.

Theresa Desing (Nummer 8) traf dreimal beim Sieg der HSG-Frauen gegen die HG Amberg.
von Tanja SöllnerProfil

Wenn in der Bezirksoberliga der Tabellenzweite den Tabellenletzten empfängt, ist die Vorgabe des Trainers klar. Er forderte einen Sieg. Und so gewannen die Handballfrauen der HSG Nabburg/Schwarzenfeld nach einer durchwachsenen Partie gegen die HG Amberg mit 27:16.

Es lief von Beginn an sehr vielversprechend für die HSG. Schnelle Angriffe und eine kompakt stehende Defensive erschwerten es der angereisten Mannschaft, den Ball ins gegnerische Tor zu befördern. Anett Grohnert im HSG-Tor entschärfte sehr souverän die Würfe der Amberger Spielerinnen und so führt der Gastgeber nach neun Minuten bereits 7:2.

Es lief rund für die Heimmannschaft und die Zuschauer in der Gymnasiumhalle in Nabburg sahen immer wieder schöne Angriffsaktionen. Doch das Söllner-Team passte sich dem behäbigen Spiel der Gäste teilweise sehr gut an. Geduld war in der Defensive gefragt, da die HG Amberg durch ihre Spielweise den Gegner oft mürbe machte. Doch die HSG-Frauen zogen das Tempo wieder an. Durch schnelle Kontertore führten die Gastgeberinnen mit 18:8 bis zum Seitenwechsel.

"Unsere Leistung war in den ersten 30 Minuten gut. Amberg spielte mit der jungen Mannschaft oft sehr lange Angriffe. Wir haben aber unser Spiel weiter durchgezogen und somit einen ganz guten Halbzeitvorsprung erspielt", zog Söllner zum Seitenwechsel die erste Bilanz.

Doch die ersten zehn Minuten nach der Halbzeit verschliefen die HSG-Frauen etwas. Viele Chancen wurden nicht genutzt und individuelle kleine Fehler schlichen sich immer mehr ein. Nach fünfzehn Minuten stand es gegen eine nicht aufgebende Amberger Mannschaft nur 23:11. Selbst als der Tabellenletzte eine doppelte Zwei-Minuten-Strafe hinnehmen musste, schafften es die Gastgeber nicht, sich weiter abzusetzen. Beim Spielstand von 26:11 in der 47. Spielminute folgten wohl die zähesten 10 Minuten in dieser sehr einseitigen Partie.

Die HSG-Damen passten sich extrem dem trägen Spiel der Vilsstädterinnen an. Reihenweise scheiterte man an einer nicht überragenden gegnerischen Torfrau. So kam Amberg noch zu fünf Toren. Aber am Ende stand ein nie gefährdeter, aber doch sehr verdienter 27:16-Erfolg für die HSG.

"Die zweite Hälfte war geprägt von Unkonzentriertheiten. Wir haben uns zu sehr dem Gegner angepasst. Aber Jetzt haben wir erstmal wieder ein freies Wochenende und starten dann hoffentlich wieder in alter Stärke in die heiße Phase in der Runde."

HSG-Torschützen: Anna Stubenvoll 8/3, Kerstin Schill 6, Carina Czichon 5, Theresa Desing 3, Nathalie Fleischmann 2/1, Julia Jadzewski, Marie Fiala, Theresa Stubenvoll je 1

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