25.06.2026 - 22:30 Uhr

Nagelsmann genießt Hymne gegen Ecuador mit freier Sicht

Die Zeremonie vor dem Anpfiff ist nicht nur für die Spieler besonders - auch für die Trainer und Betreuer. Beim Vorrundenabschluss kann ihn Bundestrainer Nagelsmann entsprechend auskosten.

Julian Nagelsmann nach der Hymne vor dem Spiel gegen Ecuador. Bild: Jan Woitas/dpa
Julian Nagelsmann nach der Hymne vor dem Spiel gegen Ecuador.

Anders als zuvor hat Bundestrainer Julian Nagelsmann die Nationalhymne beim deutschen WM-Vorrundenabschluss mit freiem Blick auf den Platz und seine Spieler genossen. Der 38-Jährige und sein Betreuerstab stellten sich während der Zeremonie vor dem Anpfiff des Spiels gegen Ecuador ein paar Meter rechts neben die Trainerbank - und konnten damit an den vielen Fotografen vorbeischauen.

Die Position der Fotografen hatte zu Beginn des Turniers in den USA, Kanada und Mexiko für Diskussionen gesorgt. Englands Nationalcoach Thomas Tuchel hatte nach dem Auftaktsieg seiner Mannschaft gegen Kroatien (4:2) bedauert, dass ihm das spezielle Erlebnis verdorben worden sei, weil die Fotografen vor der Bank ihm die Sicht versperrt hatten.

Auch Nagelsmann hatte sich nach dem 2:1 der DFB-Auswahl im zweiten Gruppenspiel gegen die Elfenbeinküste in Toronto kritisch geäußert. Die FIFA hatte wenige Tage nach WM-Beginn allerdings einen Kompromiss für die betroffenen Spiele in Stadien mit beengten Platzverhältnissen gefunden. Die Fotografen sollten bleiben, die Trainerstäbe zur Seite rücken können.

© dpa-infocom, dpa:260625-930-284836/1

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