02.03.2026 - 15:05 Uhr

Nahost-Konflikt beeinträchtigt Paralympics-Anreise

Über 660 Athletinnen und Athleten treten ab dem Wochenende in Italien bei den Paralympics an. Ihre Anreise wird zum Teil jedoch durch Luftraumsperrungen infolge des Nahost-Konflikts beeinträchtigt.

Die Paralympischen Spiele in Italien stehen kurz bevor. (Archivbild) Bild: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
Die Paralympischen Spiele in Italien stehen kurz bevor. (Archivbild)

Die Spannungen im Nahen Osten haben auch Auswirkungen auf die Anreise einzelner Delegationen zu den Paralympischen Winterspielen 2026 in Italien. Das Internationale Paralympische Komitee (IPC) wies in einer aktuellen Stellungnahme darauf hin, dass die Sperrung des Luftraums im Nahen Osten die Anreise einiger Beteiligter beeinträchtige. 

Vier Tage vor der offiziellen Eröffnungsfeier der Spiele an diesem Freitag in Verona möchte sich das Komitee zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht zum Status einzelner Delegationen oder Akteure äußern, hieß es weiter. Man könne jedoch versichern, dass gemeinsam mit dem Organisationskomitee intensiv an Lösungen für die Betroffenen gearbeitet werde. Viele Teams befänden sich bereits zu Trainingszwecken oder in Vorbereitungslagern in Europa.

Zudem beobachte das IPC die Entwicklung und Lage im Zusammenhang mit den Raketenangriffen im Nahen Osten genau und prüfe mögliche Folgen für die Paralympics.

Über 660 Teilnehmer

Vom 6. bis 15. März werden in Mailand, Cortina und Tesero insgesamt 79 Medaillenentscheidungen in sechs verschiedenen Sportarten ausgetragen. Mehr als 660 Athletinnen und Athleten mit körperlichen Beeinträchtigungen aus rund 50 Nationen treten dabei an.

© dpa-infocom, dpa:260302-930-757692/1

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