29.05.2018 - 21:08 Uhr
Bad NeualbenreuthSport

TSV Neualbenreuth plant nächsten Coup

Nach dem 1:0-Überraschungssieg gegen den TSV Waldershof will der Kreisklassen-Vizemeister mit einem Sieg gegen den FC Lorenzreuth in die Kreisliga vorrücken.

Neualbenreuths Andreas Rosner behielt im ersten Relegationsspiel nicht nur in diesem Zweikampf gegen Dominik Dotzauer vom TSV Waldershof die Oberhand.
von Helmut KapplProfil

(chap/fle) Zweite Runde in den Relegationsspielen zur Kreisliga im Fußballkreis Hof/Wunsiedel/Tirschenreuth. Am Mittwoch treffen in Kondrau die beiden Erstrunden-Sieger TSV Neualbenreuth und FC Lorenzreuth aufeinander (Anstoß um 18.30 Uhr). Der Sieger dieser Partie ist in der nächsten Saison sicher Kreisligist. Ob der Verlierer eine weitere Chance erhält, hängt vom weiteren Verlauf der Bezirksliga-Relegation ab.

Auch ohne seinen Spielertrainer Jürgen Schmidkonz nahm der TSV Neualbenreuth in der Aufstiegsrelegelation mit einem 1:0-Sieg über den TSV Waldershof die erste Hürde. "Der Sieg sei glücklich, aber nicht unverdient gewesen." Nun kommt es an seiner alten Wirkungsstätte in Kondrau zum nächsten "Bonusspiel". "Das bewirkt zwar einen besonderen Reiz, wird sich aber kaum auf die Partie auswirken", sagt Schmidkonz.

Wie schon vor der ersten Begegnung laste keinerlei Druck auf der Schmidkonz-Truppe. "Sollte es erneut klappen, wäre es für mich eine riesige Sensation. Bei einer Niederlage geht die Welt auch nicht unter." Wichtig wird es sein, die starke Offensive des Gegners in den Griff zu bekommen. Die Chancen schätzt Schmidkonz wieder einmal 50:50 ein. Verzichten muss er auf den verletzten Thomas Küblböck, dafür stoßen Tobias Riederer und Spielertrainer Jürgen Schmidkonz wieder zum Kader.

Unmittelbar vor dem großen Saisonfinale wechselte der FC Lorenzreuth den Trainer. Anton Zapf musste seinen Hut nehmen, ihm traute die Vereinsführung um Vorsitzenden André Hilpert die Rettung nicht mehr zu. Und dieser Schachzug ging auf: Roland Fux stand schon im letzten und entscheidenden Saisonspiel beim ATSV Tirschenreuth (1:0) in der Verantwortung, als die Relegationsteilnahme fix gemacht wurde. Und auch im ersten Wahnsinns-Relegationsspiel gegen den TuS Erkersreuth, als der FC einen 0:2-Rückstand in der Nachspielzeit wettmachte und in der Verlängerung noch 3:2 gewann, bejubelte Fux einen Erfolg.

"Wir wollen uns das jetzt nicht mehr nehmen lassen", blickt der bisherige U19-Trainer der JFG Region Luisenburg auf das Spiel gegen Neualbenreuth voraus. Personell steht ihm fast die identische Truppe aus dem Erkersreuth-Spiel zur Verfügung, nur hinter dem Einsatz von Markus Walberer steht noch ein Fragezeichen.

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