Schnee gibt’s lange noch keinen, doch sie sind schon der erste Gradmesser für den Winter. Am vergangenen Wochenende wurden die deutschen Biathlonmeisterschaften ausgetragen, die traditionell auf Skirollern stattfinden. Erstmals war das Nordic-Center am Notschrei im Hochschwarzwald der Ausrichter.
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Bereits gut gerüstet für die anstehende Weltcup-Saison scheint Janina Hettich-Walz zu sein. Nach dem Rücktritt von Franziska Preuß dürfte die Schwarzwälderin die neue Nummer eins im deutschen Weltcup-Team sein. Sie gewann nahe ihrer Heimat alle drei Titel: im Kurzeinzel, im Sprint und in der Verfolgung.
Dreimal in den Top Ten landete Selina Kastl. Die Biathletin aus dem Fichtelberger Ortsteil Neubau landete im Kurzeinzel mit fünf Schießfehlern bei vier Schießeinlagen auf Platz zehn, im Sprint wurde sie mit zweimal null Sechste, ehe sie am Sonntag in der anschließenden Verfolgung mit vier Fehlern Achte wurde.
Die 25-Jährige trainiert weiterhin am Stützpunkt in Ruhpolding, gehört aber keinem Kader des Deutschen Skiverbandes an. Dennoch will sie es in diesem Winter wissen: „Erster Formcheck mit der DM geschafft“, postete Kastl nach den Titelkämpfen auf Instagram. Das Laufen sei sehr solide gewesen, „aber ein paar zu viele Strafrunden“.













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