Zum Abschluss der Biathlon-EM im norwegischen Sjusjoen holten die deutschen Staffeln am Sonntag jeweils die Silbermedaille. Zum deutschen Damen-Quartett hätte auch Selina Kastl gehören können, sie verpasste aber die Nominierung fürs Team. Mareike Braun sowie die Weltcup-erfahrenen Hanna Kebinger, Julia Kink und Marlene Fichtner landeten hinter Frankreich auf Platz zwei.
Selina Kastl, die am Leistungszentrum in Ruhpolding trainiert, aber weiter für ihren Heimatverein SC Neubau im Fichtelgebirge startet, konnte mit ihren Ergebnisse bei den Wettkämpfen nahe von Lillehammer durchaus zufrieden sein. Zum Auftakt belegte sie im Einzel-Rennen mit nur einem Fehler Platz 25. Marlene Fichtner verpasste hier als Vierte als beste Deutsche beim Sieg der Ukrainerin Anastasiya Merkushyna knapp das Podest. Im Sprint landete Kastl mit fehlerfreiem Schießen auf Rang 28. Hier war Julia Kink mit Platz sechs beste Deutsche. Es siegte die Französin Gilonne Guigonnat. In der Verfolgung tags darauf fiel Kastl auf Platz 33 zurück. Insgesamt drei Schießfehler – alle im Stehendanschlag – waren dann doch zu viel. Kink fiel auf Platz acht zurück, Fichtner wurde Sechste. Es siegte erneut die Französin Guigonnat.
Das Schießen habe in Sjusjoen sehr gut geklappt, schrieb Kastl am Montag auf Instagram. In der Loipe, sagte sie, hätte sie aber schon bessere Tage gehabt. Nach der Olympiapause des IBU-Cups geht es Ende Februar mit den Wettbewerben in Lake Placid weiter. Kastl hofft auch in den USA dabei zu sein.













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