04.02.2020 - 15:33 Uhr
NeukirchenSport

Fortuna Neukirchen mit dem letzten Wurf zum Sieg im Derby

Das Kegel-Duell gegen FAF Hirschau ist spannend bis zum Schluss. Erst als Markus Luber auf die Bahn tritt, fällt die Entscheidung.

Christopher Hiltl von Fortuna Neukirchen in Aktion.
von Autor RUWProfil

Das Landkreisderby in der Bayernliga Nord zwischen Fortuna Neukirchen und FAF Hirschau hielt das, was es versprach und war an Spannung nicht zu überbieten. Ein enges Spiel, das die Gastgeber erst mit dem letzten Wurf für sich entschieden. Mit dem knappsten aller Siege (4,5:3,5 Mannschaftspunkte, 3271:3176 Kegel) blieben die beiden Punkte beim Aufsteiger.

Die Taktik der Fortuna war klar: Drei Duelle gewinnen, um dann über die Kegelzahl zu siegen. Doch als Daniel Witt gegen Pavel Sreiber den ersten Satz verschlief, geriet dieses Ziel in weite Ferne. Sreiber gewann durch die höhere Kegelzahl von 546:531. Parallel dazu zeigte Christopher Hiltl (4:0, 578:480) eine bärenstarke Leistung und ließ damit Jürgen Stepan zu keiner Zeit eine Chance. Der geplante Kegelvorsprung war entstanden, aber nur einer der angepeilten zwei Punkte gesichert.

Im Mittelabschnitt ein ähnliches Bild. Während Horst Seubert gegen Benedikt Ronz klar mit 4:0 und der Tagesbestleistung von 594:535 brillierte und den zweiten Punkt gewann, bot der Neukirchener Andreas Meixner vor allem im Abräumen zu viel Angriffsfläche. Diese nutzte Stepan Sreiber aus und siegte mit 3:1 und 559:526. Nun witterten die Gäste ihre Chance auf ein Unentschieden.

Wie schon so oft, musste die Fortuna im Schlussabschnitt einen leistungsbedingten Wechsel vollziehen. Hatte in der Vorwoche Günter Rupprecht noch Sohn Uwe ersetzt, kam diesmal Uwe für den Vater nach 37 Wurf ins Spiel. Da beide derzeit fieberhaft auf der Suche nach Normalform sind, hatte das Vater-Sohn-Duo aus Hirschau - Dominik und Gerhard Benaburger - kaum Probleme ihren dritten Mannschaftspunkt mit 2,5:1,5 Sätzen bei 521:507 Kegel einzufahren.

Alles schaute nun auf das Duell zwischen Markus Luber und Julian Stepan (2:2, 535:535). Nachdem die Sätze eins und drei an Stepan gingen, führte dieser mit 14 Kegel, die Luber durch seinen unbändigen Kampfgeist mit letzten Wurf egalisierte und damit den so wichtigen halben Mannschaftspunkt für Neukirchen holte.

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