10.12.2019 - 10:50 Uhr
NeusorgSport

Tischtennis-Nachwuchs-Trio des SV Neusorg bei "Bayerischer"

Für die Qualifikation zur Endrunde reichte es für Emily Sischka, Emilia Schönfelder und Saskia Sacher zwar nicht, doch die drei Neusorgerinnen lernten in Ansbach gegen Bayerns beste Tischtennisspieler ordentlich dazu.

Unser Bild zeigt von links: Trainerin Roswitha Roth, Emily Sischka, Emilia Schönfelder, Saskia Sacher, Trainerin Christina Stock-Schönfelder und Betreuer Gerald Sacher.
von Autor GSRProfil

160 Teilnehmer hatten sich in drei Altersklassen für die bayerischen Meisterschaften im Tischtennis in Ansbach qualifiziert und welche Überraschung: Mit drei Spielerinnen stellte der SV Neusorg bei den Mädchen U13 das stärkste Kontingent und das vor namhaften Vereinen wie dem FC Bayern München und den Tischtennis-Hochburgen Kolbermoor oder Bad Königshofen. Mit dem zugelosten Partner Luis Kasten (TSV Hofolding) schaffte es Saskia Sacher im Mixed bis ins Viertelfinale, erst dort musste sich die Paarung unglücklich in fünf Durchgängen geschlagen geben. Während für Emily Sischka mit Valentin Monath (TSV Ebermannstadt) im Achtelfinale Schluss war, klopfte Emilia Schönfelder mit ihrem Partner Noah Bauer (TSV Ebermannstadt) an die Tür zum Viertelfinale, doch ein 8:11 im fünften Durchgang bedeutete das Aus.

In den Einzeln waren die Neusorgerinnen ebenfalls nicht vom Glück verfolgt. Den stärksten Eindruck hinterließ Emilia Schönfelder, die gleich in ihrem ersten Match der weitaus höher eingestuften Lena Mayer vom TV Hofstetten mit 3:2 das Nachsehen gab. Auch gegen die Gruppenfavoritin Yixuan Li vom TV Erlangen hatte sie in den ersten drei Sätzen jeweils mindestens einen Satzball, bevor sich die Chinesin doch in vier Durchgängen durchsetzte. Ähnlich unglücklich verlief ihr Match gegen Lisa Vögele vom TTF Bad Wörishofen. Trotz 2:1-Führung musste Schönfelder noch abgeben. Nun war sie punkt- und satzgleich mit Lena Mayer. Entschied zuvor der direkte Vergleich über die Platzierung und das Weiterkommen, so werden im neuen System zuerst die Bälle gezählt. Und hier hatte Mayer knapp die Nase vorn. Mit einer glatten 0:3-Niederlage gegen Eileen Sahiner (TTV Beratzhausen) startete Saskia Sacher ins Turnier, um mit einem ebenso klaren Erfolg über Elena Przyklenk vom RV Viktoria Wombach ihre Bilanz auszugleichen. Das Duell mit Yaren Rosenauer entschied über den Einzug in die nächste Runde. Nach Sachers gewonnenem ersten Satz schlug die Akteurin vom SV Weiherhof zurück und damit die Tür für Sacher in die Endrunde zu. Nur mit Außenseiterchancen ging die Dritte im Bunde, Emily Sischka, ins Rennen. Umso mehr überraschte sie mit ihrem couragierten Auftreten. Zwar war Katharina Mayer vom SV DJK Kolbermoor eine Nummer zu groß, doch gegen Lucy Ge (TSV Gaimersheim) hielt sie die Begegnung drei Sätze offen, ehe sich die Chinesin durchsetzte. Ihr stärkstes Spiel lieferte Sischka gegen Hannah Jaeger (SV Casino Kleinwalsertal) ab. 2:0-Führung und auch noch 8:6 im dritten Satz, alles schien für die Neusorgerin zu laufen. Doch plötzlich folgte der Einbruch und nichts ging mehr, so dass sie Jaeger zum Sieg und zum Einzug in die Endrunde gratulieren musste.

In den Doppeln kam für Sacher und Sischka unerwartet bereits das Aus in der ersten Runde. Ganz anders präsentierte sich Schönfelder mit Jasmin Steier vom TuS Dachelhofen. Gegen die an Nummer zwei gesetzte Paarung Katharina Mayer (SV DJK Kolbermoor) und Elina Meyer (TSV Unterlauter) boten sie eine glänzende Vorstellung, die in vier ganz engen Durchgängen jeweils erst in der Verlängerung entschieden wurde. Ihre Gegnerinnen unterlagen dann auch erst im Finale den Bad Rodacher Schwestern Svenja und Sophie Schirm in fünf Sätzen. Auch wenn sich die Neusorgerinnen nicht für die Endrunde qualifizierten, dazugelernt haben sie auf alle Fälle.

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