14.01.2019 - 18:37 Uhr
Neustadt an der WaldnaabSport

Allerlei Sorgen gegen Leipzig

Die Neustädter Basketballer haben etwas gutzumachen. Gegen Leipzig will die DJK mit Tempobasketball überzeugen.

Den Neustädter Basketballern werden einige Spieler gegen USC Leipzig fehlen. Auch der Einsatz von Tobias Merkl (links) ist fraglich.
von Tobias Schwarzmeier Kontakt Profil

Weniger die Bayernpokal-Niederlage beim TSV Schwandorf, sondern vielmehr das verlorene Regio-Derby gegen den Tabellenachten Fibalon Baskets Neumarkt ließ die DJK Neustadt mit einem unguten Gefühl in die Winterpause gehen. Nach der starken Hinrunde mit dem zeitweiligen vierten Tabellenplatz war das Team von Coach Stefan Merkl zum Jahresschluss auf Platz sechs der 2. Basketball-Regionalliga Nord abgerutscht. Neuer Vierter ist Leipzig, das am Samstag in der Gymnasiumhalle antritt (Anwurf: 17.30 Uhr).

"Unsere Ballbewegung war in beiden Spielen viel zu statisch. Besonders das haben wir diese Woche geübt", so Merkl. "Das Team hat gut trainiert, was mich positiv stimmt. Nach der Pause haben wir viel Basisarbeit gemacht und besonders viel Wert auf das Passspiel gelegt."

Weniger zuversichtlich stimmt jedoch erneut die Liste der nicht einsatzfähigen Spieler "Emmanuel (Tarwoe) fehlt sicher. Yannik (Stein) braucht mit seiner Bänderverletzung noch mindestens zwei Wochen, Sebastian (Fritsch) mit seiner Kieferverletzung eine", zählt der DJK-Trainer auf. "Mit Jonas (Meißner) und Lars (Aßheuer) konnten beide Center wegen Grippe über die Woche nicht trainieren. Tobi (Merkl) hat eine Blasenentzündung. Und Alex (Pöss) steckt im Prüfungsstress." Bei Meißner stünden die Chancen auf einen Einsatz noch am besten, eventuell kann auch Merkl auflaufen.

Hoffnung macht dagegen das Aufeinandertreffen in der Hinrunde. In Leipzig gewann die Merkl-Truppe, obwohl nur zu neunt in einer sehr jungen Formation angetreten, knapp, aber verdient mit 71:69. Da waren die "Uniriesen" aber "nur" mit ihrer starken Centerriege angetreten. Zwei ihrer besten Distanzschützen fehlten.

Die variablen spielerischen Möglichkeiten der Sachsen schrecken Merkl aber nicht: "Je nachdem in welcher Besetzung sie antreten, müssen wir unsere Taktik anpassen. Auf dem Hinspiel können wir jedenfalls aufbauen. Wenn wir schnell spielen, sind sie anfällig." Mit den eigenen Fans im Rücken sei ein Sieg möglich.

Aktuell und Wissenswert

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.