09.01.2020 - 21:44 Uhr
Neustadt an der WaldnaabSport

Auswärtsspiel der DJK in eigener Halle

Die erste Überraschung nach der Winterpause gibt es für die Neustädter Regiobasketballer noch vor dem ersten Anwurf. Die Bayreuther Bundesligareserve verzichtet am Samstag gegen die DJK auf ihr Heimrecht.

Auch auf Center wie Jonas Meißner (links) wird es am Samstag gegen die meist kleiner aufgestellten, wurfstarken Bayreuther ankommen.
von Tobias Schwarzmeier Kontakt Profil

"Offenbar gefällt es Bayreuth bei uns so gut, dass sie noch einmal zu uns kommen wollen." Während die DJK-Fans sich natürlich diebisch – und mit einigen flapsigen Sprüchen – auf den überraschenden Rückrundenstart in eigener Halle freuen, zeigt sich, dass nicht einmal die Reserve des Bundesligisten medi Bayreuth vor Hallenproblemen gefeit ist."Da aufgrund von NBBL-Spielen die eigentliche Spielhalle belegt ist, freuen wir uns, aushelfen zu können", sagte DJK-Abteilungsleiter Willi Merkl zur Anfrage der Oberfranken.

Das "Extra-Heimspiel" gegen den Tabellensiebten am Samstag (Anwurf: 17.30 Uhr) verspricht somit einen weiteren Basketball-Leckerbissen in der Gymnasiumhalle. Hatte doch die DJK das attraktive Hinspiel nur denkbar knapp mit 86:78 für sich entschieden – der erste Sieg gegen die "Tennet young heroes" überhaupt. Bayreuth, das eine durchwachsene Hinrunde spielte, wird sich revanchieren wollen.

Wie immer stellt sich aber die generelle Frage, ob die kurze "Winterpause" den Teams mehr schadet (Spielrhythmus unterbrochen) oder nutzt (bessere Regeneration). "Ich erwarte einen schwierigen Auftakt, da wir wegen Ausfällen aus beruflichen Gründen nur dezimiert trainieren konnten", dämpft Headcoach Stefan Merkl die Erwartungen auch gleich. "Außerdem fehlen Christoph Sailer (Knieprobleme), Johannes Klughardt (Fingerbruch) und Yannik Stein (Bänderriss) verletzt. Da hilft dann leider auch der Heimvorteil nur bedingt." Doch bange machen gilt laut Merkl gegen den Favoriten nicht: "Wir haben uns spezifisch auf Bayreuth vorbereitet und hoffen, dass sie ähnlich wie wir nicht in Topverfassung sind." Wie im Hinspiel wolle das Team sich auf seine Stärken am Brett konzentrieren und Bayreuths Schützen aus dem Spiel nehmen. "Das wird nicht einfach - ist aber machbar."

Dabei kommt es vor allem auch auf die Kaderzusammensetzung an – insbesondere, ob die Gäste ihre drei "Neustädter" mitbringen. "Es ist immer spannend gegen unsere ehemaligen Jungs zu spielen, da wir Nico (Wenzl), Lucas (Pryszcz) und Jevon (Perschnick) mehr als nur gut kennen", sagt Merkl.

Insbesondere die Entwicklung von Nico und Jevon ist für den Coach interessant. "Ich bin gespannt, was sie im letzten halben Jahr in der Pro B in Coburg gelernt haben." Das könne entscheidend über Sieg oder Niederlage sein. "Insgesamt freue ich mich sehr, dass wir gegen Bayreuth ein weiteres Heimspiel haben", sagt Merkl. "Da werden wir den Fans sicher ein paar Highlights liefern können."

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