30.11.2018 - 23:07 Uhr
Neustadt an der WaldnaabSport

DJK-Basketballer gegen Piraten-Dinos

Das Logo der BG Litzendorf ziert ein dribbelnder T-Rex, sie selbst nennen sich die "Pirates". Was scheinbar ein Widerspruch ist, passt zum unberechenbaren Team vor den Toren Bambergs. Denn die Defensivkünstler, die am Samstag bei den Neustädter Basketballern aufschlagen, geben sich ungewohnt angriffslustig.

Auf den zuletzt stark verbesserten Florian Kurth (am Ball) müssen die Neustädter Basketballer am Samstag gegen die BG Litzendorf verzichten. Den Aufbauspieler plagen muskuläre Probleme.
von Tobias Schwarzmeier Kontakt Profil

"Litzendorf ist ein vermeintlich leichterer, aber immer sehr unangenehmer Gegner", warnt Stefan Merkl vor dem Duell der beiden Tabellennachbarn mit ausgeglichenem Punktekonto am Samstag (Anwurf: 17.30 Uhr). "Auch wenn die BG schlagbar scheint, muss man sie aber auch deutlich stärker als etwa das angeschlagene Zwickau einschätzen."

Zumal die Oberfranken, die sich gewöhnlich auf ihre starke Verteidigung (drittbeste der Liga) verlassen konnten - und damit ihre nicht ganz so üppige Punkteausbeute (zweitschlechteste der Liga) ausglichen, plötzlich ihre Offensivqualitäten unter Beweis stellten. Mit 78:56 ließ der Tabellenfünfte zuletzt Gotha keine Chance und traf unter anderem 12 Dreier. Aus der Dreier-Distanz gehören die Litzendorfer aktuell zu den gefährlichsten Mannschaften der 2. Regionalliga Nord.

Dazu passt die Ansage Merkls an sein Team: "Wir wollen auch besser als Mannschaft verteidigen als in Zwickau und auch die Gegenspieler besser ausboxen." Besonders müsse die Defensive zudem auf die beiden treffsicheren Distanz-Schützen Maximilian Kolbert und Manuel Rockmann aufpassen.

Ohne drei am Samstag

Das wird nicht leicht. "Die Vorbereitung war wieder nicht perfekt. Flo (Kurth) fällt wegen muskulären Problemen in der Wade aus, Lars (Aßheuer) weiter mit seiner Knieverletzung und Emanuel (Tarwoe) ist noch in den USA", so Merkl. "Weitere Spieler fehlten während der Woche im Training." Doch die Stimmung im Kader sei positiv.

"Im Training haben wir unsere Stärken nochmal ganz klar herausgestellt", betont der DJK-Trainer. "Wenn wir diszipliniert unsere Plays laufen, sind wir nur schwer zu stoppen." Dies lief zuletzt beim Auswärtserfolg gegen die stark ersatzgeschwächten Zwickauer sehr gut. Nun muss der Tabellensechste beweisen, dass es auch gegen einen ebenbürtigen Gegner klappt. Ansonsten hoffen die DJK-Basketballer auf die gewohnt lautstarke Heimkulisse vor einem vollen Haus. Denn gegen die Neustädter Basketballer mit ihren Fans im Rücken tut sich jedes Team wie zuletzt das Spitzen-Trio Regnitztal, Bayreuth und Chemnitz sehr schwer. Und sicher auch die Dino-Piraten aus Litzendorf.

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