14.02.2019 - 17:45 Uhr
Neustadt an der WaldnaabSport

DJK unter Druck gegen Tropics

Nach der Kür kommt die Pflicht. Für die Neustädter Regio-Basketballer ist nach dem Basketballkrimi des vergangenen Wochenendes wieder nüchterne Realität eingekehrt. Und das ist vor dem wichtigen Spiel am Samstag gegen die Würzburg Tropics auch gut so.

Durch mehrere Ausfälle wie Tobias Merkl und Vladimir Krýsl sind bei den Neustädter Basketballern Leistungsträger wie Jonas Meißner (am Ball) gegen Würzburg besonders gefordert.
von Tobias Schwarzmeier Kontakt Profil

Volle Konzentration ist wichtig. Denn im Gegensatz zur eigentlich unlösbaren Aufgabe beim designierten Vizemeister aus Bayreuth, den sie in deren eigener Halle am Rande einer Niederlage hatten, ist ein Erfolg der DJK gegen die Würzburg Tropics am Samstag in der Gymnasiumhalle (Anwurf: 17.30 Uhr) nicht nur machbarer, sondern wäre auch immens wichtig.

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, warum: Neustadt hat als Tabellensiebter nur einen Sieg mehr auf dem Konto als die Teams auf den abstiegsbedrohten Plätzen. Mit einer Niederlage gegen die fünftplatzierten Tropics könnte dieses Polster schnell weg sein, zumal die DJK am folgenden Spieltag beim Vierten Niners Chemnitz die nächste schwere Auswärtspartie erwartet.

Aber auch die Tropics, deren Kader sich zum 74:64-Erfolg der Neustädter in der Hinrunde verändert hat, sind ein unberechenbarer Gegner. In einem homogenen Team treffen im Schnitt sechs Spieler zweistellig. "Würzburg steht nicht grundlos vor uns in der Tabelle. Viele können scoren und die Außen haben einen guten Zug zum Korb", sagt Neustadts Trainer Stefan Merkl vor dem Abschlusstraining. "Die Tropics liegen uns aber eigentlich von der Spielweise her. Sie verteidigen aggressiv, sind aber im Passspiel etwas anfällig."

Beim Hinspielsieg sicherte sich sein Team mit unbändigem Einsatzwillen, der Kontrolle des Spieltempos und variablen Systemen verdient den ersten Erfolg bei den Unterfranken seit etlichen Jahren. "Aber da passte bei uns wirklich alles und wir hatten viel, viel Glück." Angesichts der beeindruckenden Leistung mit nur acht einsatzfähigen Spielern gegen Bayreuth geht der DJK-Coach optimistisch an die schwere Aufgabe heran.

Die wird durch die weiter angespannte Personalsituation nicht leichter. Denn neben den Langzeitausfällen, zu denen sich seit dem Bayreuth-Spiel nun auch Liam Archer (Bänderverletzung im Sprunggelenk) gesellt, muss Neustadt am Samstag zusätzlich auf Tobi Merkl (privater Termin) sowie Vladimir Krýsl und Lars Aßheuer (beide krank) verzichten. Und auch auf Stefan Merkl selbst, der beruflich für den Bayerischen Basketball-Verband (BBV) unterwegs ist. "Die Ausfälle tun uns schon weh. Wir sind aber nicht chancenlos und wollen vor unserem Publikum alles geben."

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