10.10.2019 - 21:33 Uhr
Neustadt an der WaldnaabSport

Durchbeißen als Maxime der DJK Neustadt

Einen holperigen Saisonbeginn hat Neustadts Coach Stefan Merkl prophezeit, noch ehe der erste Ball geworfen wurde. Einen, in den sich seine Basketballer hineinkämpfen müssen. Am Samstag gegen TV Goldbach zeigt sich, ob dies gelungen ist.

Jonas Meißner (weißes Trikot) plagen Rückenschmerzen. Der Einsatz des DJK-Centers im Heimspiel gegen den TV Goldbach ist deshalb fraglich.
von Tobias Schwarzmeier Kontakt Profil

Die Begegnung gegen den Regioabsteiger am Samstag, 12. Oktober, in der Gymnasiumturnhalle (Anwurf: 17.35 Uhr) ist am dritten Spieltag bereits das dritte Spiel gegen einen Meisterschaftsanwärter. Nach dem Erfolg gegen die Bundesligareserve aus Bayreuth und der Niederlage bei Tabellenführer TG Veitshöchheim komplettiert der ungeschlagene Zweite der 2. Regionalliga Nord das schwere Auftaktprogramm der DJK.

Dabei hat sich das TV-Team, das den sofortigen Wiederaufstieg anpeilt, gegenüber dem letzten Aufeinandertreffen Anfang 2018 personell stark verändert. Ein Problem für die Neustädter ist jedoch gleich geblieben und hat einen Namen: Luan Xavier Pereira. Der 27-jährige Guard war Garant für die beiden klaren DJK-Niederlagen in der Aufstiegssaison des TV. Der Brasilianer mit 1,88 Meter Körpergröße sowie seiner Schnelligkeit und Treffsicherheit war nicht zu stoppen. „Aber genau das müssen wir. Wie das Scoring zeigt, ist Goldbach in diesem Jahr offensiv ein sehr ausgeglichenes Team“, erläutert Merkl. „Dennoch müssen wir Pereira in den Griff bekommen – das wird ein Schlüsselduell. Besonders auf Christoph Sailer wird da einiges zukommen.“

Pereira, der seine ersten Pflichtspiele nach längerer Verletzung bestreitet, und an seine alte Form anknüpft, hat jedoch einige Mitspieler, die in die Bresche springen können. „Goldbach wirft deutlich besser als zuletzt Veitshöchheim“, warnt der DJK-Trainer. „Die waren allerdings ein unangenehmer Gegner.“ Goldbach liege der DJK von der Spielanlage eher. Außerdem: „Ich denke, gerade zu Hause sind wir für jeden sehr schwierig zu spielen. Wir müssen nur dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und nicht dem Gegner anpassen. Das haben wir gegen die TG zu oft gemacht.“ Im Klartext bedeutet dies, die Gegenspieler vor sich halten und mehr Rebounds holen. „Unser Ziel ist, dass wir offensiv schnell spielen und unsere Stärken am Brett ausspielen, sofern Jonas fit wird", fordert Merkl. Center Jonas Meißner (Rücken) ist aber nicht der einzige angeschlagene DJK-Spieler. "Wir sind stark gezeichnet aus dem letzten Spiel herausgegangen: Jojo (Klughardt) hat Fußprobleme, Liam (Archer) ist krank und Ondrej (Stych) macht die Schulter zu schaffen." Da heißt es, sich am Samstag durchzubeißen.

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