06.03.2020 - 00:05 Uhr
Neustadt an der WaldnaabSport

Erstes "Platzierungsspiel" für Neustädter Basketballer

Die Lage der Liga ist klar. Die Neustädter Basketballer, aktuell Tabellensiebter, empfangen am Samstag (Anwurf: 17.30 Uhr) den punktgleichen Achten TG Würzburg Tropics im Wettbewerb um einen guten Platz in der Abschlusstabelle.

Vor allem Aaron Scott ist am Samstag gefragt, den schnellen Würzburger Aufbau Max Heckel zu stoppen.
von Tobias Schwarzmeier Kontakt Profil

Vier Spieltage vor Saisonende kämpfen Goldbach und Veitshöchheim noch um den Titel sowie Bamberg, Chemnitz und Jena um den Klassenerhalt in der 2. Regionalliga Nord. Die übrigen Teams von Platz 3, Leipzig, bis Platz 9, Bayreuth, trennt lediglich ein Sieg. Neustadt hat mit es dabei als einziges Team mit Spielen ausschließlich gegen direkte Konkurrenten selbst in der Hand, für ein Happy End einer soliden, aber noch nicht zufriedenstellenden Saison zu sorgen. Nach dem "Tropics"-Heimspiel geht es noch zu den GGZ Basket Zwickau (6.) und zum USC Leipzig (3.) ehe zum Saisonfinale die BG Litzendorf (4.) nach Neustadt kommt.

Neustadt will sich beweisen

"Unsere aktuelle Tabellenplatzierung zeigt nicht die eigentliche Stärke unseres Kaders", bedauert DJK-Coach Stefan Merkl. "Ich fände es sehr schade, wenn wir bis zum Ende der Saison nicht noch mal zeigen können, dass wir zu den besten Teams in dieser Liga gehören."

Gegen die "Tropics" haben die DJK-Spieler noch eine zusätzliche Motivation. "Die knappe Hinspielniederlage mit 96:99 war eine der bittersten in der Saison. Wir haben gegen Würzburg noch eine große Rechnung offen", erläutert Merkl. Die zu begleichen wird laut dem Coach nicht einfach. "Unser Lazarett scheint sich leider immer noch nicht zu lichten. Yannik Stein versucht Anschluss zu finden, Johannes Klughardt (Fingerverletzung), Daniel Wunderlich (Muskelfaserriss), Christoph Sailer (Meniskus) und Tobi Baier (beruflich) fallen weiter aus." Eventuell sei das die Chance für einige Jugendspieler.

"Würzburg ist ein sehr ausgeglichener Gegner ohne richtigen Topscorer und daher schwer auszurechnen. Aufpassen müssen wir auf den athletischen und schnellen Aufbau, den ehemaligen Bamberger Max Heckel. Den hatten wir im Hinspiel aber ganz gut im Griff", erzählt Merkl. Sechs Spieler, die im Schnitt zweistellig punkten und generell viele erfahrene Akteure machen die Unterfranken zu einem anspruchsvollen Gegner. "Ich hoffe auf ein volles Haus und wir werden alles geben," verspricht Merkl.

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