23.01.2020 - 22:42 Uhr
Neustadt an der WaldnaabSport

Nächster Kracher für Neustädter Basketballer

Das Erlebnis des außergewöhnlichen Spiels gegen Tabellenführer Veitshöchheim wirkt bei den Neustädter Basketballern noch nach. Das Problem: Es brachte keine Punkte. Die braucht die DJK aber, will sie an der erweiterten Spitze dranbleiben.

Beim erwarteten Druck der Goldbacher auf die DJK-Flügelspieler müssen wohl die Center liefern. Jonas Meißner (am Ball) und Co dürften es dabei leichter haben als gegen Veitshöchsheims Ex-Bundesligaprofi Christoph Hackenesch (links).
von Tobias Schwarzmeier Kontakt Profil

Doch beim Tabellenzweiten TV Goldbach wartet am Samstag (Anwurf: 19 Uhr) ein fast genauso schwerer Gegner auf den Tabellenfünften. Eine schwierige Auswärtsaufgabe für Stefan Merkls Team, in dem etwas die Alternativen ausgehen. "Neben den länger Verletzten ist im Vergleich zur Vorwoche auch Vlady Krysl nicht dabei", so der DJK-Coach. Der "Aushilfsspieler" wird ebenso fehlen wie wohl auch der zuletzt starke Sebastian Fritsch (Bänderverletzung im Training).

Zumindest bei den Übungseinheiten konnte Merkl aber zuletzt in ungewohnt voller Kaderstärke testen. "Wir haben seit kurzem das Projekt 'Jugend forscht' im Training", lächelt der Coach. "Zum ersten Mal stehen JT Oliver, Moritz Roßmann, Luke Archer und Leon Seidler aus unserer U18 beziehungsweise U16 im Trainingskader der Regio." Einmal pro Woche darf der Nachwuchs beim Technik- und Athletik-Training mitmachen.

Eine Lösung für das Spiel am Samstag ist das natürlich nicht. Gegen Spieler wie den besten Werfer der 2. Regionalliga Nord, Luan Pereira Xavier (durchschnittlich 19,5 Punkte) ist Erfahrung nötig. Fünf weitere Unterfranken treffen ebenso im Schnitt zweistellig. "Goldbach spielt sehr schnell und verschafft seinen Werfern geschickt Platz. Daher müssen wir wieder so intensiv verteidigen und rebounden wie gegen Veitshöchheim", fordert Merkl.

Dabei ist der Angriff des Titelanwärters nicht mal sein Aushängeschild: Goldbachs Defensive - die Beste der Liga - lässt nur 58 Punkte im Schnitt zu (DJK: 75). "Ein Schlüssel offensiv werden unsere Großen sein", prognostiziert der Trainer. "Da wird der TV gegenhalten müssen."

Trotz Außenseiterrolle macht der Blick auf das Hinspiel Mut, in dem die DJK zwar 77:82 unterlag, aber gut mithielt. "Bei ihren Distanzschützen wird es zwar auswärts noch etwas schwerer, aber wir sind, bei ähnlicher Leistung wie vergangenen Samstag, sicher ebenbürtig."

Für Sie empfohlen

 

 

Videos

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.