21.11.2019 - 22:25 Uhr
Neustadt an der WaldnaabSport

Wieder Würzburg

Diese Wege hätten sich die Neustädter Regio-Basketballer am liebsten erspart. Jahr für Jahr liefert die DJK die Punkte bei den Würzburg Tropics ab. Ausgerechnet einem dezimierten Team mit vielen Nachwuchsspielern gelingt in der Vorsaison die Sensation. Am Samstag will die Merkltruppe den Erfolg wiederholen.

Rechtzeitig vor der Partie bei Angstgegner Würzburg Tropics füllt sich der Kader der DJK Neustadt. Auch Leistungsträger Aaron Scott (Nummer 2) ist wieder dabei.
von Tobias Schwarzmeier Kontakt Profil

Auch Coach Stefan Merkl kann sich nicht auf Anhieb an einen anderen Erfolg erinnern. Kunststück: Zum letzten - und bis dahin einzigen weiteren - Auswärtssieg muss man acht Jahre zurück und runter in die Bayernliga schauen. Einzig sein Bruder Tobias Merkl ist im aktuellen Kader noch vom damaligen Team dabei, das die scheinbar uneinnehmbare Feggrube als Sieger verließ.

"Würzburg war immer sehr schwer für uns zu spielen und es wird wieder schwer", sagt der Trainer über den Angstgegner. Zwar ist sein Kader nicht so reduziert wie zuletzt. Lediglich Yannik Stein, einer der herausragenden Spieler beim Vorjahressieg, ist weiter verletzt. Doch es gibt noch einige Fragezeichen.

Schlüsselspieler zurück

"Das Lazarett scheint sich zu lichten. Sebastian Fritsch hat noch Knieprobleme. Und Christoph Sailers Fingerverletzung macht seinen Einsatz fraglich", zählt Merkl auf. "Aber dafür kehren Lars Aßheuer und Tobi Baier zurück in den Kader. Auch Aaron Scott ist zurück und wir haben zuletzt sehr gut trainiert."

Auf den ersten Blick ist der Tabellenachte laut Merkl ein Gegner, der seinem Team eher liegen sollte, da sie nicht ganz so konsequent von außen schießen würden wie zuletzt Chemnitz. "Und gegen die Großen ist ja endlich auch unser ganzer Frontcourt wieder einsetzbar. Das macht Hoffnung auf ein starkes Spiel von uns, weil wir mit komplettem Kader sehr schwer auszurechnen sind", meint der Coach. "Aufpassen müssen wir vor allem auf den Aufbauspieler Max Heckel. Der ist sehr athletisch und er gegen Aaron Scott könnte am Samstag ein Schlüsselduell sein."

Sechs Spieler, die im Schnitt zweistellig punkten, darunter der 20-Jährige Topscorer Alexander Lauts und generell viele erfahrene Akteure wie Dreierexperte Jonas Gröning, machen die Unterfranken zu einem anspruchsvollen Gegner für den Tabellenvierten.

DJK will "Glück erzwingen"

"Es ist wie immer: Würzburg wird eine heiße Kiste. Jedoch kann unser Team an guten Tagen jeden schlagen. Vielleicht können wir das Glück ja auch mal zwingen", hofft Merkl. Jetzt, da der Nimbus der Feggrube gebrochen ist.

Für Sie empfohlen

 

Videos

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.