23.08.2019 - 16:27 Uhr
NiedermurachSport

Elf Fragen an Alexander Prey (SG Niedermurach-Pertolzhofen)

Dieser Mann hat immer eine klare Meinung: Alexander Prey ist Kapitän der SG Niedermurach/Pertolzhofen. Eine Sache ärgert ihn derzeit gewaltig im Ligabetrieb.

Alexander Prey von der SG Niedermurach/Pertolzhofen.
von Autor HÜRProfil

Dieses Mal stellt sich Alexander Prey, Kapitän und Mittelfeld-Abräumer der SG Niedermurach-Pertolzhofen, den elf Fragen. Der Mechaniker einer Nabburger Firma feiert am Sonntag, dem Tag des Heimspiels gegen den SV Trisching, seinen 25 Geburtstag. Prey, der ein Eigengewächs des damaligen FC Pertolzhofen ist, hielt den Schritt seines Vereins vor einigen Jahren mit dem benachbarten FC Niedermurach eine Mannschaft zu stellen, für die absolut richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt. "Wir haben jetzt eine tolle Mannschaft und tragen den Teamgedanken gemeinsam positiv und erfolgreich nach außen", sagt der zweikampfstarke Rechtsfuß und hofft, dass seine Mannschaft den derzeitig ersten Tabellenplatz bis zum Saisonende erfolgreich verteidigen kann.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Alexander Prey: ... eine Lebenseinstellung. Ich wurde von klein auf mit Fußball erzogen und kenne es gar nicht ohne. Für mich war es schon ab der C-Jugend das Größte mit unserer Ersten mitzutrainieren und viel von den Älteren zu lernen.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Alexander Prey: Es wurde mir von klein auf mitgegeben Fußball zu spielen, da ich schom mit 4 in der F-Jugend gekickt habe. Schach wäre aber eh nichts für mich, da ich Action in meinen Sport brauche und da wäre Schach eindeutig zu ruhig.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich ...

Alexander Prey: Ich selbst ziehe nur Weiß oder Schwarz an. Das liegt aber daran, dass es zu unseren Trikots passt. Aber ich denke, es ist egal welche Farbe die Schuhe haben, passen sollten sie.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Alexander Prey: Das letzte Saisonspiel 2018/2019 gegen Silbersee. Wir hatten es selbst in der Hand, das Meisterschaftsrennen in die Verlängerung zu bringen und das auch noch zu Hause vor den eigenen Fans. Doch leider zeigte sich in diesem Spiel die Nervosität und Angst, es wirklich zu packen, obwohl wir spielerisch auf Augenhöhe gewesen wären.

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Alexander Prey: Für mich selbst ist es schon fast ein Ritual, dass ich als Letzter vor dem Spiel die Kabine verlasse und dann nochmal an unsere Mannschaft vorbeigehe, bevor es losgeht.

ONETZ: 6. Ihre Rückennummer ist die 10. Warum?

Alexander Prey: Gute Frage! Eigentlich war ich immer im defensiven Bereich als Sechser oder Verteidiger eingesetzt, doch vor zwei Jahren hat mich unser Trainer Markus Fuchs nach vorne gezogen. Dies gefiel anscheinend unserem jetzigen Trainer Stojan Stoykov recht gut, so dass er mich auf der 10 etablierte.

ONETZ: 7. Das müsste der Nachbarverein SV Altendorf mir bieten, damit ich wechseln würde .... (Die Ablöse in Euro oder Naturalien)

Alexander Prey: Das könnten sie nicht zahlen. Nein, Spaß beiseite, für mich ist es nicht wichtig, was gezahlt wird bei unseren Ligen. Für mich steht das Sportliche im Vordergrund und da bin ich aktuell bei unserer SG am besten aufgehoben.

ONETZ: 8. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Alexander Prey: Unterschiedlich, es geht eigentlich um alles mögliche. Gegner, Liga, Fußball, Weggehen. Aber es wird auch mal über ernstere Themen geredet, welche die Mannschaft oder den Verein betreffen.

ONETZ: 9. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Alexander Prey: Als wir noch allein mit Pertolzhofen gespielt haben, hatten wir ein Spiel gegen Teublitz. Nach 45 Minuten lagen wir 0:3 hinten. Nach 75 Minuten haben wir das Ergebnis auf 2:3 verkürzt und in der 92. Minute konnte ich noch den Ausgleich machen. An so etwas erinnert man sich gerne zurück.

ONETZ: 10. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Alexander Prey: Aktuell nervt es tierisch, wenn Zuschauer meinen, sie wissen alles über unsere Mannschaft besser. Nur weil wir drei Bulgaren in unseren Reihen haben, heißt es oft, wir sind nur zusammengekauft, was ich lächerlich finde.

ONETZ: 11. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Alexander Prey: Da ist schon einiges angefallen. Egal, ob ich Sachen in der Kabine liegengelassen habe oder auch mal eine dumme Gelbe Karte bekommen habe.

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