21.07.2019 - 23:09 Uhr
NürnbergSport

1. FC Nürnberg: Ein Oberpfälzer das Gesicht der Franken

Patrick Erras (rechts/hier im Duell mit Thomas Müller) spielt seit dem Jahr 2007, seit der D-Jugend, für den 1. FC Nürnberg.
von Josef Maier Kontakt Profil
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Die Rechnung wäre ganz einfach: Dynamo Dresden hat vergangene Woche gegen Paris mit 1:6 Prügel bezogen. Der 1. FC Nürnberg holte am Samstag gegen die Luxus-Truppe aus der französischen Metropole ein 1:1. Also dürfte der Club am Samstag beim Saisonauftakt in Dresden locker siegen. Doch Fußball ist keine einfache, sondern höhere Mathematik. Was man da alles noch mitreinrechnen muss ...

Bei den Nürnbergern wissen sie dieses Remis vom Samstag gegen eine, naja, doch manchmal eher lustlose Pariser Truppe richtig einzuordnen. Einen Schub gibt die Vorstellung aber allemal. Der Zweitligist scheint gut eingekauft zu haben. Der offensive Robin Hack und die defensiven Asger Sörensen und Oliver Sorg zeigten gegen Paris schon ihre Vorzüge. Die fehlenden Nikola Dovedan und Iuri Medeiros dürften die Qualität weiter erhöhen.

Zudem entwickeln sich andere Spieler weiter. Patrick Erras etwa hat jetzt eine neue Rolle – als Abwehrboss. Nach seiner schlimmen Knieverletzung im Frühjahr 2016 und der quälend langen Reha glaubten einige, er würde seine alte Klasse nicht mehr erreichen. Nach der jetzt fast fünfwöchigen Vorbereitung ist der Raigeringer topfit. Auch die Geschwindigkeit ist wieder da. Schon Ex-Coach Michael Köllner sagte einmal, es gehe beim Club auch darum, wieder Identifikationsfiguren für die Fans zu finden. Erras ist seit 2007, seit der D-Jugend, beim Club. So einer wäre geradezu prädestiniert. Ein Oberpfälzer das Gesicht der Franken – wenn das auch keine Steilvorlage für die Altneihauser Feierwehrkapell’n ist.

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