06.10.2019 - 23:09 Uhr
NürnbergSport

Fähnchen irritiert den 1. FC Nürnberg - nur 1:1 gegen St. Pauli

Die Steilvorlage gaben sie sich selbst, mit dem 4:0 in Hannover. Nachlegen wollte der 1. FC Nürnberg gegen den FC St. Pauli. Doch dann gab es am Sonntag dieses kuriose Gegentor.

Robin Hack (links), hier im Duell mit dem Ex-Regensburger Marvin Knoll, hatte in der zweiten Hälfte gute Möglichkeiten und Pech mit einem Pfostenschuss.
von Josef Maier Kontakt Profil

Am Ende wäre das Pünktchen auch fast noch flöten gegangen. Der eingewechselte Boris Tashchy hatte in letzter Sekunde die Mega-Chance für den FC St. Pauli, doch Club-Keeper Christian Mathenia parierte prächtig.

1:1 (0:1) spielte der 1. FC Nürnberg am Sonntag zu Hause gegen die Hamburger und tritt mit diesem Remis in der Tabelle weiter auf der Stelle. "Natürlich bin ich vom Ergebnis enttäuscht", sagte Trainer Damir Canadi, "aber ich muss meiner Mannschaft auch ein Kompliment machen. Sie hat eine tolle Mentalität gezeigt." Aber auch dem Österreicher war etwas nicht entgangen: "Wir sind die ersten 20, 25 Minuten schwer in die Gänge gekommen." Club-Torwart Mathenia hatte von hinten "viele schlampige Abspiele und Fehlpässe" seiner Vorderleute gesehen.

Und dann gab es auch noch dieses blöde Gegentor. Der Schiri-Assistent hatte bei einem St.-Pauli-Angriff die Fahne wegen einer Abseitsstellung gehoben, Schiri Lasse Koslowski ließ aber weiterspielen. "Wenn die Fahne oben ist, geht man davon aus, dass es Abseits ist", entschuldigte Lukas Jäger die folgenden Unaufmerksamkeiten in der Club-Abwehr. "Das irritiert natürlich", sagte Canadi. Per Videoassistent wurde die Szene überprüft - kein Abseits, das 1:0 von Viktor Gyökeres (23.) war korrekt. Robin Hack hatte noch vor der Pause eine gute Chance, sein Schuss wurde noch abgefälscht.

In der zweiten Hälfte wurden die Zuspiele der Nürnberger besser, der Gastgeber war in die Gänge gekommen. Noch mehr Auftrieb gab der 1:1-Ausgleich (51.) durch Hanno Behrens. Vor allem Hack nutzte nun seine Freiheiten besser, der U21-Nationalspieler hatte beste Chancen.

In der 70. Minute scheiterte er an St.-Pauli-Keeper Robin Himmelmann, einen Kopfball (81.) setzte er freistehend vorm Tor daneben. Kurz vor Schluss traf er nur den Pfosten. Die Gäste vom Kiez waren aber mit ihren Kontern immer gefährlich. Auch deswegen bilanzierte Behrens: "Wir müssen mit diesem Punkt zufrieden sein."

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