23.10.2020 - 21:12 Uhr
NürnbergSport

"Krummes Ding reicht dem 1. FC Nürnberg gegen den KSC nicht

Andere bekommen Flügel, der 1. FC Nürnberg lahmt. Der Club kann auch am Freitagabend im Heimspiel gegen den KSC mit einer Sache gar nicht umgehen.

Ein enttäuschte Nikola Dovedan verlässt den Platz.
von Josef Maier Kontakt Profil

Den meisten Teams gibt eine Führung Schwung und Selbstvertrauen, der 1. FC Nürnberg bekommt schlotternde Beine. Zum vierten Mal im fünften Zweitligaspiel der Saison verspielte der Club einen Vorsprung. Die Partie gegen den Karlsruher SC endete 1:1 (1:0). Felix Lohkemper legte für den Club das 1:0 (15.) vor, Marvin Wanitzek glich für die Badener aus (53.).

"Wir haben es einfach nicht geschafft, das 2:0 zu machen", ärgerte sich Club-Kapitän Enrico Valentini. "Da fehlt auch oft der letzte Wille. Und wir haben es oft nicht gut ausgespielt." Der eingewechselte Fabian Schleusener sprach von zwei verlorenen Punkten. "Ja, das ist wirklich ärgerlich heute."

Vorbericht zum Spiel

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Vor allem in der zweiten Hälfte zeigten die Franken aber eine maue Vorstellung. Fabian Nürnberger hatte mit einem Schuss aus 20 Metern in der 71. Minute die erste Torannäherung in den zweiten 45 Minuten. Marius Gersbeck hielt aber sicher. Schlecht hatte der KSC-Torwart bei der Club-Führung nach 15 Minuten ausgesehen. Aus 22 Metern legte ihm Felix Lohkemper den Ball per Bogenlampe ins Netz, ein arg krummes Ding. Die Nürnberger konnten diesen Schwung aber kaum nutzen. Sie hatten zwar die Badener im Griff, doch nach vorne lief zu wenig zusammen. Vor allem Manuel Schäffler, der Mittelstürmer, von dem sie sich so viel erwarten, wirkte schwerfällig und wurde zur Pause auch ausgewechselt.

Nach der Pause nutzten die Gäste die Schläfrigkeit der Nürnberger. Der eingewechselte Marvin Wanitzek traf per Kopf (53.). FCN-Trainer Robert Klauß reagierte verärgert mit einem Dreifachwechsel. Der Club nahm wieder etwas Fahrt auf. Beim KSC sah Dominik Kother eine Viertelstunde vor Schluss auch noch Gelb-Rot. So richtig konnten die Nürnberger die Überzahl aber nicht nutzen. Fabian Schleusener hatte eine Schusschance, Lukas Mühl sowie Nikola Dovedan hatten Kopfballchancen. Es blieb bei Versuchen. Und so träumen sie derzeit beim Club von einer Führung beim Schlusspfiff.

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