21.12.2019 - 00:07 Uhr
NürnbergSport

Weihnachtsfriede beim 1. FC Nürnberg dank Hack mit Doppel-Pack

Das Weihnachtsfest ist doch noch einigermaßen gerettet. Für bessere Stimmung unterm Christbaum sorgt Robin Hack. Und ein Oberpfälzer in Club-Diensten hat ein persönliches Erfolgserlebnis.

Robin Hack war der Matchwinner beim Club.

Bescherung für die Club-Fans schon vier Tage vor Heiligabend: Der 1. FC Nürnberg besiegte Dynamo Dresden am Freitagabend mit 2:0 (1:0) und überwintert in der zweiten Bundesliga zumindest nicht auf einem Abstiegsplatz. Robin Hack mit seinen zwei Toren (33./53.), jeweils auf Zuspiel von Hanno Behrens, sorgte für die Entscheidung. Nach langer Zeit kam auch Patrick Erras wieder zum Einsatz. Der Raigeringer wurde in der 77. Spielminute für Nikola Dovedan eingewechselt. Erras war zuletzt leicht angeschlagen, zuvor saß der Oberpfälzer aber meist nur auf der Ersatzbank.

"Wir sind wahnsinnig erleichtert, dass wir mit einem Erfolgserlebnis ins neue Jahr gehen", freute sich Club-Trainer Jens Keller über den Dreier. Abwehrchef Georg Margreitter verriet auch gleich das Erfolgsgeheimnis: "Wir sind heute nach der Führung nicht passiv geworden." Zuletzt hatten die Nürnberger immer wieder sichere Führungen noch verspielt. Torschütze Hack war einfach nur erleichtert: "Das tut so verdammt gut."

Der Club kam vor knapp 30 000 Zuschauern allerdings schwer in die Gänge. Es dauerte gut 20 Minuten, ehe Fabian Schleusener den ersten Schuss auf das Tor der Gäste abgab. Vom Schlusslicht aus Dresden kam allerdings auch nicht viel. Stockfehler und ungenaue Zuspiele prägten das Geschehen. Der Club bekam danach zunehmend besser Zugriff auf das Spiel und so war die Führung die logische Konsequenz. Hanno Behrens hatte sich auf der rechten Seite Freiraum verschafft und flankte auf Hack. Der U21-Nationalspieler traf den Ball - Gott sei Dank - nicht richtig und so schlüpfte die Kugel gerade noch neben dem Pfosten ins Tor. "Da war natürlich Glück dabei", gab Hack zu. Nach den zuletzt neun sieglosen Ligaspielen gab dieses Tor dem Bundesliga-Absteiger etwas Sicherheit. Johannes Geis hatte vor der Pause noch eine gute Schusschance.

Hack und Behrens verstanden sich an diesem Abend besonders gut und so entsprang auch das 2:0 der Gastgeber einer Co-Produktion der beiden. Der Kapitän lupfte den Ball auf den Elfmeterpunkt, Hack nahm die Kugel an und drosch sie zum 2:0 in die Maschen.

Dresden musste kommen und kam nur ein bisschen. Die Elf von Trainer Markus Kauczinski zeigte eindrucksvoll, warum sie Tabellenletzter ist. Da war keiner, der mal richtig anschob. Die Nürnberger riskierten nicht alles, bekamen im Gegensatz zum Spiel am Sonntag gegen Holstein Kiel nicht die Nervenflatter. Einer bekam aber noch etwas ab: Dresdens Linus Wahlqvist senste Hack übel um. Der Matchwinner des Clubs konnte es an diesem Abend verschmerzen.

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