26.10.2018 - 15:40 Uhr
Sport

Nur scheinbar leichte Aufgabe

Die DJK Ammerthal muss beim Bayernliga-Schlusslicht 1. FC Sand antreten. Und der ist unberechenbar.

Der Ammerthaler Defensivspieler Daniel Gömmel (rechts) und seine Kollegen müssen in Sand aufpassen die Franken kämpfen bis zur letzten Sekunde.
von Autor RBAProfil

Nach drei Niederlagen in Folge gilt es für die DJK Ammerthal, in der Fußball-Bayernliga Nord langsam wieder in die Erfolgsspur einzubiegen. Zum Rückrundenauftakt heißt der Gastgeber am Samstag, 27. Oktober, 1. FC Sand, bei dem um 16 Uhr im Seestadion ein für beide Mannschaften wichtiges Match angepfiffen wird.

Das Auftaktspiel am 14. Juli gewann die DJK durch ein frühes Tor von Youngster, Florian Fruth (19) nach einem am Ende überaus harten Kampf knapp mit 1:0. Bis zum jetzigen Zeitpunkt haben die Unterfranken zehn Punkte auf dem Konto. Lediglich zwei Heimspiele gegen den ASV Vach (2:1) und Bayern Hof (2:1) wurden gewonnen. Damit rangiert die Elf von Trainer Dieter Schlereth auf dem letzten Tabellenplatz, was auf den ersten Blick nach einer machbaren Aufgabe für die Truppe von Dominik Haußner aussieht.

Dass es allerdings nie einfach ist, egal in welcher Tabellenkonstellation, gegen den 1. FC Sand zu spielen ist, dürfte sich längst herumgesprochen haben. Die Mannschaft gibt sich zu keinem Zeitpunkt geschlagen, was in der Liga auch hinlänglich bekannt ist. Sands Sportlicher Leiter Erich Barfuß hat die Hoffnung auf den Klassenerhalt auch längst noch nicht aufgegeben und legte vor einigen Wochen personell nach. Er verpflichtete, beziehungsweise reaktivierte mit Adrian Reith und einem Ex-Regionalligaspieler vom FC Schweinfurt 05, Johannes Bechmann, der von sich selbst sagt "Ich bin kein Kind von Traurigkeit" zwei wichtige Leistungsträger aus den Jahren zuvor. Zudem wurde mit Shaban Rugovaj ein erfolgreicher Stürmer vom TSV Großbardorf unter Vertrag genommen, so dass der Spielerkader ein ganz anderes Gesicht hat als noch zu Saisonbeginn.

Für die DJK wird es vorab wichtig sein, sich auf ein Kampfspiel einzustellen. In erster Linie hofft man in Lager der DJK nach der mageren Vorstellung vom letzten Wochenende gegen DJK Bamberg (1:2), dass die Mannschaft um Kapitän Mario Zitzmann wieder ein anderes Gesicht zeigt. Noch ist die Chance, da um sich zumindest an die Fersen der derzeitigen Spitzengruppe zu heften. "Wir müssen uns wieder auf die Grundtugenden des Fußballs besinnen und zudem einen weitaus höheren Aufwand in unserem Spiel betreiben als zuletzt", so Haußner. Durch den wiedergenesenen Torjäger Michael Jonzcy und durch die abgelaufene Sperre von Jan Mazanec hat der Trainer wieder Optionen. Haußner ist trotz der jüngsten kleinen Negativserie weiter zuversichtlich: "Die Mannschaft hat Potenzial, sie hat dies ja auch schon mehrfach in der Vergangenheit bewiesen. Ich hoffe auch, dass wir ein paar Lehren aus den letzten Pleiten gezogen haben und daher uns gegenseitig auch noch mehr helfen, noch besser zusammenhalten, die Jungs müssen wieder anders auftreten."

Der Bus, zu dem noch Fans zusteigen können, fährt um 12 Uhr vom Sportheim ab.

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