06.02.2020 - 15:15 Uhr
OberviechtachSport

Derbyzeit beim HV Oberviechtach

Die Bezirksliga-Herren empfangen am Samstag den Nachbarn FC Neunburg vorm Wald. Die Damen sind in der Bezirksoberliga nach der Niederlage vor Wochenfrist ebenfalls zu Hause gegen die SG Mintraching/Neutraubling gefordert.

Kampf um jeden Zentimeter Hallenboden, wie hier im Hinspiel, wird es auch am frühen Samstagabend beim Lokalderby zwischen dem HV Oberviechtach und dem FC Nebunburg vorm Wald geben.
von Autor VÖTProfil

Nach dem ersten Auswärtserfolg im Jahr 2020 heißt es für die Bezirksliga-Handballer des HV Oberviechtach wieder Farbe zu bekennen. Zu Gast haben die Spieler von Jan Vetrovec und Mario Baier am Samstagabend um 18 Uhr den FC Neunburg vorm Wald. Für beide Teams bietet das Lokalderby die willkommene Gelegenheit, ihre derzeit gute Form zu untermauern. Die Pfalzgrafenstädter haben 2020 aus drei Spielen vier Punkte geholt, und der HV will seinen starken Auswärtsauftritt in Weiden auch daheim bestätigen. In der Hinrunde lieferten sich die Nachbarn ein Spiel auf Augenhöhe, wobei der HV mit 33:30 die Oberhand behielt. Zwar belegen die Neunburger zur Zeit „nur“ den siebten Platz in der Bezirksliga, doch warnen die Verantwortlichen der „Rot-Schwarzen“ davor, den FC zu unterschätzen. Auf den HV warten gewiss 60 Minuten Schwerstarbeit. Das Trainergespann der Doktor-Eisenbarth-Städter hofft, dass sie Akteure am Samstag genauso gut aus den Startlöchern kommen wie vor Wochenfrist in Weiden. Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit soll auch die individuelle Stärke ein Faktor für einen erfolgreichen Spielausgang sein.

Nach der Auswärtsniederlage bei der HG Eckental geht es für die BOL-Damen des HV am Samstag, 8. Februar, um 16.30 Uhr gegen den Tabellenfünften SG Mintraching/Neutraubling II. Die "Zweite" des Bayernligisten unterlag zuletzt gegen den Tabellenführer HSG Nabburg/Schwarzenfeld mit 24:29. Von den Stärken und Schwächen der Gäste aus dem Süden der Oberpfalz konnten sich die Fichtenstädterinnen bei der 25:33-Hinspielniederlage ein Bild machen. Die SG setzt als Aufsteiger auf einen homogenen Kader, der sich aus jungen und technisch gut ausgebildeten und erfahrenen Kräften zusammensetzt. Für die HV-Damen ist es das zweite Jahr in der höchsten Spielklasse Ostbayerns. Die größere Erfahrung half in den bisherigen 15 Begegnungen durchaus weiter. So stellen sich die Aktiven von Trainer Martin Streit und Co-Trainerin Claudia Hauser auf neue Herausforderungen während des Spiels durchaus erfolgreich ein. Auch das Zusammenspiel zwischen den arrivierten Spielerinnen und den A-Jugendlichen nimmt immer mehr Konturen an. Im neunten Heimspiel der Spielzeit soll dieser Trend fortgesetzt werden. Wie beim letzten Heimsieg gegen den HC Weiden soll der Grundstein für ein einen Erfolg in der Defensive gelegt werden.

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