Oberwildenau/Luhe-Wildenau
15.03.2024 - 15:04 Uhr
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SC Luhe-Wildenau gastiert zum Oberpfalzderby beim ASV Burglengenfeld

Nach vier siegreichen Heimspielen in Folge wartet auf den Sportclub Luhe-Wildenau das erste Auswärtsspiel in diesem Jahr. Am Sonntag um 15 Uhr tritt der Aufsteiger beim ASV Burglengenfeld an.

SC-Spielertrainer Benjamin Urban ist umringt von zwei Gegenspielern der SpVgg Osterhofen: Nach dem 3:1-Sieg am vergangenen Mittwoch wollen die Oberwildenauer auch in Burglengenfeld punkten. Bild: G. Büttner
SC-Spielertrainer Benjamin Urban ist umringt von zwei Gegenspielern der SpVgg Osterhofen: Nach dem 3:1-Sieg am vergangenen Mittwoch wollen die Oberwildenauer auch in Burglengenfeld punkten.

Auf einen Fußballkrimi mit glücklichem Ende schaut SC-Trainer Benjamin Urban zurück. Nach dem erst in der Nachspielzeit sichergestellten 3:1-Erfolg gegen die SpVgg Osterhofen spricht er der Mannschaft ein "Riesenkompliment" aus: "Was sie in den letzten Wochen geleistet hat, ist phänomenal."

Natürlich will Urban auch am Sonntag beim ASV Burglengenfeld nicht leer ausgehen, denn es fehlen immer noch Punkte zum gesicherten Klassenerhalt. Nicht täuschen lassen will er sich von der offensichtlichen Heimschwäche der Hausherren, stehen doch drei Siegen immerhin acht Niederlagen gegenüber. "Burglengenfeld ist mit Sicherheit stärker als es der momentane Tabellenstand aussagt. Der ASV steht dem Rücken zur Wand, braucht dringend jeden Zähler zum Klassenerhalt, was mich eigentlich wundert. Aber wir haben nichts zu verschenken."

Den klaren 4:1-Hinspielerfolg will Urban nicht überbewerten, da dieser lange Zeit auf des Messers Schneide stand. Schmerzlich vermissen wird der SC-Trainer den zur Zeit überragenden Jamal Dubois, der sich einen Muskelfaserriss zuzog und mindesten drei bis vier Wochen ausfallen wird. Krank hat sich Johannes Rodler gemeldet, dafür kehrt Michael Gleissner in den ansonsten unveränderten Kader zurück.

Gleich zwei Mal beobachtete ASV-Trainer Timo Studtrucker den Sportclub in letzter Zeit. Und er war sichtlich angetan von dessen Auftritten. "Hut ab, die Mannschaft ist enorm stark geworden. Vor allem die Defensive und das Kampfverhalten haben mir imponiert. Auf uns wartet eine schwierige Aufgabe, aber wir sind darauf gut vorbereitet." Die Ausgangslage ist für Studtrucker klar: "Wir benötigen dringend einen Sieg, um uns von den gefährdeten Rängen abzusetzen. Und dementsprechend werden wir auftreten." Auch wenn der einst so üppige Kader aus verschiedenen Gründen geschrumpft ist, werden für den ASV doch elf landesligataugliche Spieler auf dem Rasen stehen.

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