Oberwildenau/Luhe-Wildenau
01.04.2024 - 19:10 Uhr
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SC Luhe-Wildenau schnuppert beim TSV Seebach an einer Überraschung

Eine verschlafene Anfangsphase und ein verschossener Strafstoß in der Nachspielzeit verhindern in der Fußball-Landesliga Mitte einen Punktgewinn für den SC Luhe-Wildenau beim TSV Seebach.

Nico Argauer wurde für den SC Luhe-Wildenau beim TSV Seebach zur tragischen Figur. Archivbild: A. Schwarzmeier
Nico Argauer wurde für den SC Luhe-Wildenau beim TSV Seebach zur tragischen Figur.

Der SC Luhe-Wildenau durfte in der Fußball-Landesliga Mitte lange Zeit von einem Überraschungspunkt beim Tabellenzweiten TSV Seebach träumen. Aber eine verschlafene Anfangsphase sowie ein vergebener Strafstoß in der Nachspielzeit verhinderten den Coup, so stand am Ostermontag eine 2:4-Niederlage zu Buche. "Auch wenn wir gegen eine gute Mannschaft verloren haben, ist das schon ärgerlich. Ab Minute 16 war unsere Leistung in Ordnung, wir hielten gegen ein Spitzenteam gut mit, aber ganz reicht es halt noch nicht", analysierte SC-Trainer Benjamin Urban die Partie gegenüber Oberpfalz-Medien.

Schon nach 13 Minuten lag der Aufsteiger mit 0:2 zurück, "weil wir da überhaupt nicht auf dem Platz waren". Im Anschluss biss sich der Sport-Club in die Partie und kam kurz vor der Pause durch ein Eigentor zum Anschluss. Die Freude währte jedoch nicht lange, als die Gastgeber den alten Abstand noch vor dem Pausenpfiff wieder herstellten, während die Oberwildenauer an der Latte scheiterten. Nach der Pause war es eine Partie auf Augenhöhe, die in der Schlussviertelstunde so richtig Fahrt aufnahm. Zunächst flog der Seebacher Marius Weiderer mit der Ampelkarte vom Platz. "Wir waren dem Anschluss schon zuvor nahe, aber ab diesem Zeitpunkt waren wir richtig gut im Spiel", sagte Urban.

In dieser Gäste-Drangphase glückte Nico Argauer der Treffer zum 2:3, die Hoffnung auf einen Punktgewinn flammte wieder auf. Doch der SC-Torjäger wurde in der Nachspielzeit zur tragischen Figur, als er mit einem an ihm selbst verursachten Foulelfmeter an TSV-Keeper Matthias Loibl scheiterte. Wenig später machte Seebach mit dem Tor zum 4:2 alles klar. Auf Platz acht hat der SC Luhe-Wildenau aber trotz der Pleite nach wie vor einen komfortablen Acht-Punkte-Vorsprung auf die Relegationsplätze und kann diesen Spielausgang leichter verkraften.

Statistik:

TSV Seebach - SC Luhe-Wildenau 4:2 (3:1)

  • Seebach: Loibl - Schwarzmüller (86. Süß), Brunner, Beck (79. Sibler), Griesbeck, F. Weber (60. S. Weber), Nickl, Pfisterer (90.+4 Müller-Eckstein), Trifterer, Mühlbauer (69. Richert), Weiderer
  • Luhe-Wildenau: Frischholz - Urban, Magerl, Geitner, Diermeier (58. Meckl), Prem (79. Weizer), Zawal (73. Rodler), Lorenz, Özbay, Ettl, Argauer
  • Tore: 1:0 (1.) Christoph Beck, 2:0 (13.) Patrick Pfisterer, 2:1 (42./Eigentor) Kilian Schwarzmüller, 3:1 (45.+1) Patrick Pfisterer, 3:2 (83.) Nico Argauer, 4:2 (90.+3) Simon Griesbeck - SR: Marvin Heimrich - Zuschauer: 200 - Gelb-Rot: (75.) Marius Weiderer (Seebach) - Bes. Vorkommnis: (90.+1) Matthias Loibl (Seebach) hält Foulelfmeter von Nico Argauer
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