Durch die 1:3-Niederlage zuletzt beim SSV Eggenfelden ist der SC Luhe-Wildenau auf Tabellenplatz vier in der Fußball-Landesliga Mitte abgerutscht. Was zu verschmerzen ist, wenn da nicht eine der schwächsten Saisonleistungen aufzuarbeiten wäre. "Das war wirklich ein gebrauchter Tag für uns", gibt Spielertrainer Benjamin Urban zu. "Wir haben in der zurückliegenden Trainingswoche besprochen, was in Eggenfelden nicht gut gelaufen ist. Die Mannschaft ist da auch sehr selbstkritisch."
Vor allem zwei Dinge hat Urban vermisst. So fehlte bei Ballbesitz des Gegners die nötige Konsequenz, das Leder schnellstens wieder zurückzuerobern. Zudem gelang es nicht, die sich bietenden Freiräume zu nutzen und Chancen in ausreichender Anzahl herauszuspielen. "Man muss schon sagen, dass der Gegner es an diesem Tag gut gemacht hat und wir nicht zu unserem Spiel gefunden haben", sagt Urban. "Für uns muss es jetzt heißen, dass wir es im nächsten Spiel besser machen."
Und hier ist Wiederaufsteiger FC Tegernheim der Gegner. In der zweiten Auswärtspartie in Folge trifft der Sportclub auf ein Team, das von der Qualität des Kaders her eigentlich höher einzustufen ist, als sein derzeitiger Tabellenplatz 14 (5 Punkte) aussagt. "Tegernheim hat den ein oder anderen Spieler mit viel Erfahrung dabei. Nominell sind die sehr gut besetzt", meint Urban. Wieso individuelle Klasse und sportliches Abschneiden derzeit beim Gegner auseinanderklaffen, kann er nur vermuten: "Die müssen sich wohl noch als Mannschaft finden."
Idealerweise wollen die Oberwildenauer verhindern, dass diese Findungsphase ausgerechnet am Samstag, 23. August (15 Uhr), zum Vorteil der Heimmannschaft zu Ende geht. "Wenn wir die Leistung aus den ersten sechs Saisonspielen wiederholen, dann können wir die drei Punkte holen", ist Urban überzeugt. Dabei soll das Verbleiben in der Landesliga-Spitzengruppe eher Motivation als Hemmschuh sein: "Wir haben nicht die Ambition, unbedingt um Platz eins oder zwei mitzuspielen. Aber natürlich will man als Fußballer das Beste herausholen."
Gegenüber dem letzten Wochenende verbessert sich die Personalsituation. So kehren Urlauber Paul Weidhas und Kapitän Nico Argauer, der zuletzt privat verhindert war, in den Kader zurück. Da Lukas Winderl nach seiner Roten Karte in Eggenfelden für zwei Punktspiele gesperrt ist und Thomas Lorenz aufgrund seines im Spiel gegen Teisbach erlittenen Armbruchs sechs bis acht Wochen ausfällt, ist in Sachen Innenverteidigung die personelle Lage aber angespannt. Der Sportclub hat deshalb Daniel Ettl reaktiviert, der auf der Bank Platz nehmen wird.



















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