Trotz einer Öl- oder Kraftstoff-Sichtung in der Seine sollen die Freiwasser-Rennen bei der EM an diesem Freitag wie geplant stattfinden. Wie aus einem Dokument des europäischen Verbands European Aquatics hervorgeht, wurden bei der jüngsten Kontrolle keine Grenzwerte überschritten. Am Freitagmorgen soll noch eine Sichtkontrolle des Wassers folgen.
Zuvor waren die Trainings im Freiwasser und auch die Einheiten der Klippenspringer, die ebenfalls in die Seine springen, abgesagt worden. European Aquatics hatte mitgeteilt, man habe Spuren von Kohlenwasserstoffen festgestellt, die unter anderem Bestandteil von Erdöl sind.
Erneut Medaillenchancen für Deutschland
Um 9.00 Uhr sollen die Frauen, um 11.15 Uhr die Männer ihre Knockout Sprints starten (ZDF-Livestream). Das deutsche Team um Doppel-Europameister Florian Wellbrock hat gute Medaillenchancen.
Bei den Olympischen Spielen vor zwei Jahren hatte die Wasserqualität im Fluss der französischen Hauptstadt für viel Wirbel gesorgt. Damals waren nach den Rennen mehrere Athletinnen und Athleten erkrankt. Unter anderem die deutsche Starterin Leonie Beck hatte über Erbrechen geklagt. Bei der EM finden die Wettbewerbe in einem anderen Abschnitt der Seine statt.
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