27.07.2026 - 16:29 Uhr

Olmo über Argentinien-Coach: „Er sagt nicht die Wahrheit“

Nach dem Abpfiff des WM-Finales gab es mächtig viel Ärger. Es kam sogar zu Handgreiflichkeiten. Der frühere Leipziger Dani Olmo kontert Aussagen eines Argentiniers.

Der Zoff mit Argentinien nach dem WM-Triumph seiner Spanier in den USA lässt den früheren Leipziger Dani Olmo nicht los. Der Offensivspieler des FC Barcelona wurde in einem Interview von „Diari de Terrassa“ mit Aussagen von Roberto Ayala zur hitzigen Phase nach dem Schlusspfiff konfrontiert, wonach der argentinische Assistenztrainer die Aggressionen bereue.

„Jemand, der sagt, dass er seine Tat bereut, einen Faustschlag aber damit rechtfertigt, dass er eine Reaktion auf eine Bemerkung gewesen sei, bereut sie vermutlich nicht wirklich. Denn er sagt nicht die Wahrheit: Ich habe überhaupt nichts zu ihm gesagt“, sagte Olmo (28), der einer der Führungsspieler der Spanier beim 1:0 nach Verlängerung vor mehr als einer Woche war. „Deshalb brauche ich seine Entschuldigung auch nicht.“

Olmo vs. Ayala

Wegen der Vorfälle nach dem Ende des WM-Finales hatte der Fußball-Weltverband FIFA eine Untersuchung eingeleitet. Der Argentinier Leandro Paredes hatte sich nach dem Abschluss der Verlängerung zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Paredes griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst.

Ayala, früher selbst Nationalspieler, war schließlich Teil des Getümmels um Garcia und Olmo. „Es war eher ein Stoß als ein Schlag, es war eine Reaktion auf ein paar Worte“, wurde der Argentinier zitiert. Olmo entgegnete: „Was uns wirklich ausmacht, ist nicht der Fehler selbst, sondern der Mut, ihn mit Demut, Wahrhaftigkeit und Würde einzugestehen.“

© dpa-infocom, dpa:260727-930-446104/1

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