21.03.2019 - 18:21 Uhr
PfreimdSport

Vorm Derby: Basti Lobinger und die glückliche 13

Es war ein schwarzer Freitag, dieser 31. August 2018. Mit 0:6 ging die SpVgg Pfreimd im Landesliga-Derby am Wasserwerk unter. Am Sonntag kommt es in Pfreimd zur Revanche.

Bastian Lobinger (links) will am Sonntag auch gegen die SpVgg SV Weiden mit seinen Teamkollegen jubeln. Bild: mhs
von Josef Maier Kontakt Profil

Es wird ja fast schon ein Ehemaligentreffen am Sonntag in Pfreimd. Viele der SpVgg-Kicker haben eine Weidener Wasserwerk-Vergangenheit. Stefan Schießl war schon mal in der Jugend bei den Schwarz-Blauen, Nicolas Schmid und Michael Prey auch, ebenso die Lobinger Brüder Dennis und Bastian. "Das war in der C- und B-Jugend", erinnert sich Bastian Lobinger, der Goalgetter der Pfreimder. Mit Ralph Egeter war er damals im Team, oder auch mit Johannes Renner. Die Kommandos kamen von Trainer Christian Wolfram, dem jetzigen Bezirks-Spielleiter. "Wir haben damals wirklich viel gelernt. Da war jedes Training hart", sagt der Ältere der Lobingers. Davon profitiert der 27-Jährige Stürmer auch heute noch. Obwohl die SpVgg Pfreimd als Aufsteiger den vorletzten Tabellenplatz in der Landesliga Mitte belegt, hat er schon 12 Mal getroffen.

Am Sonntag kommt die große SpVgg SV Weiden nach Pfreimd. "Wer hätte geglaubt, dass wir einmal ein Punktspiel gegen Weiden haben", merkt Bastian Lobinger nicht ohne Stolz an. Trotz der 0:6-Niederlage im Hinspiel hatte er auch am Wasserwerk seinen Spaß. "Wir haben da gut begonnen, haben auch nach dem 0:2 immer noch nach vorne gespielt und wollten treffen." Am Ende wurden die Pfreimder von den Weidenern mit 0:6 abgeschossen. Fürs Rückspiel sieht Lobinger, der Lehrer an der Neustädter Realschule ist, das Team dennoch gut gerüstet. "Gegen Etzenricht, das war nichts. Aber gegen Passau zuletzt haben wir gut gespielt", sagt Lobinger. 1:2 verlor die SpVgg in der Drei-Flüsse-Stadt, dennoch war es eine gute Generalprobe für das Derby am Sonntag, meint Lobinger. "Man muss ja auch sehen, dass von uns einige letztes Jahr noch Kreisliga gespielt haben, bei den Passauern waren ehemalige Regionalligaspieler dabei." Diesem Unterschied begegnen die Pfreimder in der Landesliga ständig. Die meisten Klubs, aber auch Spieler haben andere Ziele als der Abstiegskandidat aus Pfreimd.

Am Sonntag will die Bernklau-Elf vor allem ihren Fans etwas bieten. Die Unterstützung sei super, meint Lobinger: "Das ist der Wahnsinn. Da fahren 60 Mann nach Passau." Auch schon im Hinspiel in Weiden war die Unterstützung stark. Es waren mehr Pfreimder Fans als Einheimische im Stadion.

"Es ist für mich natürlich ein besonderes Spiel", erklärt Lobinger. Ein Punkt wäre da super. "Und ich will natürlich auch treffen." Nicht irgendein Ehrentor soll es sein, sondern schon ein wichtiges. Abergläubisch ist er nicht. Sein 13. Saisontor - es würde ihn richtig glücklich machen.

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