08.03.2020 - 12:13 Uhr
PirkSport

"Tief und matschig": Gold und Bronze für Zeus bei deutscher Meisterschaft

2019 war nicht sein Jahr. 2020 könnte seines werden. Es startete auf jeden Fall fulminant für den Läufer Maximilian Zeus.

Maximilian Zeus (links) auf der Strecke in Sindelfingen.
von Josef Maier Kontakt Profil

Diese Bedingungen liebt er: "Tief und matschig", sagt Maximilian Zeus. "Das kommt mir entgegen."Der Läufer aus Pirk (Kreis Neustadt/WN) landete bei den deutschen Cross-Meisterschaften in Sindelfingen am Samstag zwei Mal auf dem Podest. Auf der Langstrecke (9,9 Kilometer) holte er in 33:44 Minuten Bronze, mit seinem Team der LG Telis Finanz feierte er den Meistertitel.

"Damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet", sagte Zeus baff. Der 24-Jährige hatte im vergangenen Sommer kaum etwas machen können. "Die lange Pause war sehr schwierig für mich", blickt der Student zurück. Er war ständig erschöpft, Eisenmangel wurde diagnostiziert. Professionelles Laufen war kaum möglich. Zuletzt konnte der einstige Athlet der DJK Weiden wieder voll trainieren. "Trotzdem ist dieses Ergebnis total überraschend für mich." Nicht nur die aufgeweichte Strecke war gut ihn: "Das Profil war ziemlich hügelig, auch das hat gepasst." Mit seinem Teamkollegen Simon Boch war Zeus lange gemeinsam unterwegs, ehe Boch 300 Meter vorm Ziel nochmals anzog, und mit fünf Sekunden Vorsprung Zweiter wurde. Gold im Langstrecken-Einzel holte sich mit klarem Vorsprung Samuel Fitwi Sibhatu von der LG Vulkaneifel (32:34). Boch hatte sich Stunden zuvor den Titel über die Mittelstrecke geholt.

Auf der Langstrecke war auch Erik Hille am Start. Der Nabburger, der ebenfalls für die LG Telis Finanz Regensburg läuft, kam auf Platz 20 (36:39) ins Ziel. Bei den Frauen siegte Domenika Mayer und bescherte der LG Telis Finanz einen weiteren Titel. Die Weidenerin Marlene Gomez Islinger (SSV Ulm) wurde 12.

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