15.04.2019 - 15:45 Uhr
PüchersreuthSport

A-Klassenspiel der Woche: TSV Püchersreuth erneut der Favoritenschreck

Im Duell Vierter gegen Zweiter gewinnt der TSV Püchersreuth das zweite Spitzenspiel in Folge. Hoffnungen auf den Aufstieg kann sich aber nur der VfB Thanhausen machen. Die besten Abwehrreihen der A-Klasse Ost lieferten eine flotte Partie.

Der Püchersreuther Stefan Plömer (weiß) versucht sich gegen die Thanhausener Lukas Gleißner (rechts) und Christian Sladky durchzusetzen. Nach 90 Minuten gingen die Püchersreuth mit einem 2:1-Sieg vom Platz.
von Sebastian SchellProfil

Dass der TSV Püchersreuth bei sechs Punkten Rückstand auf den Relegationsrang nicht mehr selbst ins Aufstiegsrennen eingreifen kann, ist zu vielen Patzern in der Hinrunde geschuldet. "Wir haben diesmal die nötige Konsequenz gezeigt und auch das Quäntchen Glück gehabt, das du in diesen engen Spielen brauchst. Es freut uns natürlich sehr, dass wir die Niederlage aus der Hinrunde korrigieren konnten", sagte TSV-Spielführer Josef Kellner zum achten Spiel in Folge ohne Niederlage. Auf der anderen Seite musste der VfB Thanhausen nach vier vollen Erfolgen in Serie erstmals wieder als Verlierer vom Platz gehen.

Gästetrainer Rudi Mark sah den Schlüssel vor allem in keiner guten ersten Halbzeit seiner Elf: "Wir haben gerade zu Beginn zu viele Räume hergegeben und waren zu weit weg von den Gegenspielern. Auch in den Luftzweikämpfen waren wir nicht präsent genug. Das war später besser und wir waren nah am Ausgleich dran."

In der Tat agierte der TSV in der Anfangsphase wacher. Tobias Zahn war nach einer Hereingabe von Tobias Zenger schnell zur Stelle und vollendete zum frühen Führungstreffer (18.). Mit sichtlich Selbstvertrauen zeigte sich die Heimelf auch spielerisch verbessert. Dennoch waren richtige Hochkaräter Mangelware, da beide Abwehrreihen zeigten, dass sie gemeinsam den besten Gegentorwert in der A-Klasse Ost besitzen.

Nach dem Wechsel war es weiter ein schnelles und gutes Spitzenspiel, weil auch Thanhausen besser in die Partie kam. Ein Lattenschuss von Schwamberger (63.) weckte den TSV aber aus seiner Lethargie und Tobias Zenger setzte wenig später per Kopf die vermeintliche Vorentscheidung (71.). Die Gäste aber hatten, durch Benedikt Hecht per Kopf (73.) eine schnelle Antwort parat und sorgten für eine heiße Schlussphase für die 120 Zuschauer. Es war nach 553 Minuten der erste Gegentreffer für Torwart Johannes Häring, der jetzt mehr und mehr im Mittelpunkt stand, weil sich Thanhausen nicht aufgab und vor allem bei Standards brandgefährlich war. Am Ende blieb es aber beim 2:1-Heimsieg des TSV.

"Es freut mich für meine Mannschaft, weil wir auch in unserer schlechten Phase hart gearbeitet haben und immer eine gute Stimmung im Team ist", lobte Kapitän Kellner seine Mitspieler. "Wir geben nicht auf und werden die letzten fünf Spiele nochmal alles versuchen", blickte Gästetrainer Mark nach vorne.

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