05.09.2019 - 18:34 Uhr
Pullenried bei OberviechtachSport

Elf Fragen an Sebastian Brenner (SV Pullenried)

In unserer wöchentlichen Rubrik verrät der Mittelfeldspieler, warum er noch in einen Strafenkatalog einzahlen musste und was er von Zurufen älterer Zuschauer während des Spiels hält.

Sebastian Brenner vom SV Pullenried.
von Autor HÜRProfil

Der SV Pullenried ist in der Kreisklasse Nord dafür bekannt, seit Jahren regelmäßig gute Qualität aus dem Nachbarland Tschechien zu verpflichten. Was die allermeisten jedoch nicht wissen, der Verein um Trainer Robert Hölzl besitzt viele junge und ehrgeizige Spieler, die den „Klebstoff“ des eigenen Vereins verinnerlicht haben und sehr viel Herzblut für ihren Heimatverein besitzen. Einer davon ist Sebastian Brenner. Der junge Pullenrieder Mittelfeldantreiber kann mit dem Fahrrad zum Training fahren und würde niemals zu einem anderen Verein wechseln.

ONETZ: 1. Fußball ist für mich ...

Sebastian Brenner: ... mehr als nur ein Hobby. Immer wieder ist es schön, mit meinen Kumpels zu kicken und am Wochenende bei den Spielen Vollgas zu geben. Mit Fußball verbringe ich viele Stunden in der Woche, da ich auch noch in der Jugend als Trainer beschäftigt bin.

ONETZ: 2. Warum sind Sie bei der Sportart Fußball gelandet und nicht beim Schach?

Sebastian Brenner: Schon als kleiner Junge war ich vom Fußball begeistert und spielte fast täglich mit meinen Freunden auf dem Bolzplatz. Dies hat mir damals einfach Spaß gemacht und war eine super Möglichkeit, mich auszupowern. Zudem finde ich Schach langweilig.

ONETZ: 3. Gelbe Fußballschuhe sind für mich …

Sebastian Brenner: ... wie alle anderen Fußballschuhe. Ich persönlich trage am liebsten schwarze Treter, aber grundsätzlich ist es mir egal, welche Schuhe meine Mit- und Gegenspieler tragen. Das ist nicht leistungsabhängig.

ONETZ: 4. Ein Erlebnis in Ihrer Karriere, das Ihnen heute noch stinkt?

Sebastian Brenner: Meine Verletzung vor drei Jahren als ich mir mein Außenband im Sprunggelenk gerissen habe. Dadurch habe ich einige Spiele verpasst.

ONETZ: 5. Welches Ritual pflegen Sie kurz vor einem Spiel?

Sebastian Brenner: Ich persönlich habe kein Ritual. Ich versuche, mich auf das Spiel zu konzentrieren und blende alles andere aus. Zudem versuche ich meine Mitspieler zu motivieren.

ONETZ: 6. Das müsste mir ein Nachbarverein bieten, damit ich wechseln würde ...

Sebastian Brenner: Da müsste mir schon sehr viel geboten werden. Pullenried ist mein Heimatverein, bei dem ich jetzt schon fast 15 Jahre spiele. Man kennt jeden im Verein, und ich spiele mit meinen Kumpels zusammen, besser könnte es nicht sein. Außerdem kann ich mit dem Fahrrad zum Sportplatz fahren.

ONETZ: 7. Was ist das Gesprächsthema im Auto bei einem Auswärtsspiel?

Sebastian Brenner: Wir tauschen uns über die Ergebnisse der bereits gespielten Partien aus und unterhalten uns auch über den aktuellen Gegner. Natürlich geht es auch um die Ereignisse des bisherigen Wochenendes und wo wir ein kühles Bier nach dem Spiel trinken.

ONETZ: 8. An welches Spiel erinnern Sie sich heute noch gerne?

Sebastian Brenner: An das Spiel gegen Pfreimd in der letzten Saison, in dem ich einen Doppelpack erzielte und wir den Pfreimdern die erste Saisonniederlage verpasst haben.

ONETZ: 9. Welchen Zuruf von Zuschauern können Sie überhaupt nicht leiden?

Sebastian Brenner: Natürlich Beleidigungen gegen Spieler und Schiedsrichter. Außerdem mag ich es nicht, wenn Zuschauer uns Spieler kritisieren, wie schlecht wir spielen. Ganz so als hätten sie damals in der Bundesliga gespielt, selber aber keinen Pass auf fünf Meter spielen konnten.

ONETZ: 10. Mit welchem Vergehen haben Sie die Mannschaftskasse bereichert?

Sebastian Brenner: Tatsächlich noch nie, da wir keinen Strafenkatalog besitzen. Ich wäre aber dafür, dass wir wieder einen einführen.

ONETZ: 11. Zu welchem Gegner fahren Sie am liebsten, zu welchem überhaupt nicht gerne?

Sebastian Brenner: Mir sind natürlich Derbys gegen Schönsee, Niedermurach oder Dieterskirchen am liebsten. Natürlich will ich solche Spiele gewinnen, denn da fühlen sich drei Punkte noch besser an. Grundsätzlich ist mir aber egal, gegen wen wir spielen, jedoch bevorzuge ich kurze Anfahrtswege.

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