Regensburg
21.03.2026 - 15:57 Uhr

Die 99-Prozent-Rettung – SSV Jahn Regensburg mit Arbeitssieg gegen den TSV Havelse

Sieben Tore, viele Fehler und unnötige Spannung: Der SSV Jahn Regensburg gewinnt am Samstag in der 3. Liga mit 5:2 gegen den TSV Havelse. Ein Ergebnis, das den Spielverlauf so nicht widerspiegelt.

Adrian Fein (Nummer 29) und Malte Karbstein bejubeln das Tor zum 2:0 für den SSV Jahn. Bild: Sascha Janne
Adrian Fein (Nummer 29) und Malte Karbstein bejubeln das Tor zum 2:0 für den SSV Jahn.

Das dürfte das Drittliga-Ticket auch für die nächste Saison sein: Der SSV Jahn Regensburg besiegte am Samstagnachmittag den TSV Havelse vor gut 7000 Zuschauern mit 5:2 (2:0). Durch diesen Sieg liegen die Oberpfälzer nun bei 39 Punkten und haben 8 Spieltage vor Saisonende 14 Zähler Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz in der 3. Fußball-Liga.

In einem Spiel auf überschaubarem Niveau reichten dem Jahn in der ersten Hälfte zwei gute Aktionen zur 2:0-Pausenführung. Stürmer Eric Hottmann nahm schon nach 120 Sekunden Maß, wurde nicht energisch attackiert und haute den Ball aus 14 Metern in den Winkel. So richtig Auftrieb gab dieser Treffern den Gastgebern aber nicht. Vieles blieb Stückwerk. Wenn es gefährlich wurde dann durch Havelse. Die Gäste aus dem Stadtteil von Garbsen bei Hannover hatten zwei, drei Möglichkeiten. Doch der junge Leon-Oumar Wechsel, der für den verletzten Felix Gebhardt im Jahn-Tor stand, war auch auf dem Posten. Erst in der Nachspielzeit waren die Regensburger nochmal erfolgreich: Adrian Fein brachte einen Freistoß in den Strafraum, Malte Karbstein wischte den Ball noch mit der Stirn zum 2:0 ins Tor.

Endlich durch schienen die Regensburger dann schon nach knapp einer Stunde. Hottmann durfte frei aufs Tor zulaufen und traf souverän zum 3:0. Der Vorletzte aus Havelse gab nicht auf, hatte zunächst aber auch nicht die Mittel, um richtig gefährlich zu werden. Dann staubte auch noch Leopold Wurm zum 4:0 (66.) für die Gastgeber ab. Doch die Gäste richteten sich nochmals auf. Bewundernswert, wie sie immer den Weg nach vorne suchten: Nassim Boujellab und Christopher Schepp (70. und 76.) sorgten mit ihren Treffern nochmals für etwas Unruhe unter den Jahn-Fans im Stadion. Die Nerven beruhigte dann Florian Dietz nach einem Konter mit seinem Tor zum 5:2 in der Nachspielzeit.

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