Regensburg
28.02.2026 - 15:54 Uhr

Chancenwucher der Regensburger bitter bestraft: SSV Jahn verschenkt gegen SSV Ulm zwei Punkte

Noel Eichinger, Eric Hottmann, Christian Kühlwetter, man kann fast alle Offensivspieler des SSV Jahn nehmen. Sie hatten gegen den SSV Ulm beste Möglichkeiten. Am Ende flogen die "Spatzen" mit einem Punkt davon.

Jahn-Stürmer Eric Hottmann (links) gegen den Ulmer Marcel Seegert. Beide Teams trennten sich 1:1. Bild: Sascha Janne
Jahn-Stürmer Eric Hottmann (links) gegen den Ulmer Marcel Seegert. Beide Teams trennten sich 1:1.

Was für eine verpasste Chance im Abstiegskampf! Der SSV Jahn Regensburg trennte sich am Samstag vom SSV Ulm im eigenen Stadion mit 1:1 (1:1) und verschenkte zwei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf der 3. Fußball-Liga. Die Gäste, die sich weiter auf einem Abstiegsplatz befinden, konnten ihr Glück kaum fassen. So beschenkt wurden die "Spatzen" wohl selten in diesem Saisonverlauf. Mehr als ein halbes Dutzend bester Möglichkeiten ließen die Regensburger vor 8400 Zuschauern liegen. Mit nun 32 Punkten hat der SSV Jahn zwar weiter acht Punkte Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz. Die zwei Zähler hätten trotzdem ganz gut getan.

So schön wie die Flanke von Nicolas Oliveira war, so schön war auch der Kopfballtreffer von Christian Kühlwetter. Das 1:0 nach sechs Minuten gab den Gastgebern Sicherheit. Die kombinierten einige Male sehr gut und erarbeiteten sich auch beste Möglichkeiten: Noel Eichinger hätte nur Minuten nach dem Führungstreffer das 2:0 folgen lassen können, sein Schuss wurde gerade noch geblockt. Kühlwetter traf nach einer Viertelstunde den Pfosten. Der agile Eric Hottmann scheiterte aus bester Position am Ulmer Keeper Max Schmitt (26.) und auch Benedikts Bauers Schuss wurde von Dennis Dressel in höchster Not geblockt (30.). Höhepunkt des Chancenwuchers war eine Aktion von Kühlwetter, der den Ball nach einer Flanke alleinstehend zwei Meter vorm Tor vorbeischoss (41.). Und was machte eigentlich Ulm? Nicht viel. Bis zur Nachspielzeit. Dann knallte Dennis Chessa den Ball mal so zum 1:1 in den Torwinkel. Aus 18 Metern, ohne große Gegenwehr.

Der Schock hallte beim Jahn bis in die zweite Hälfte nach. Die Gastgeber mussten sich erst finden. Die Ulmer kamen etwas besser ins Spiel. Die guten Chancen hatten aber weiter die Regensburger: Hottmann oder die eingewechselten John Posselt und Phil Beckhoff. Der Wucher nahm seinen Lauf. Beckhoff hatte den Keeper schon umkurvt, der Ball wurde aber noch von der Linie geschlagen. Minuten später stand er erneut allein vorm Tor. Ulms Keeper Schmitt war wieder Sieger. Am Ende war's ein Floskel-Spiel: "Wer die Tore nicht macht ..."

 
Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:
Zum Fortsetzen bitte

Sie sind bereits eingeloggt.

Um diesen Artikel lesen zu können, benötigen Sie ein OnetzPlus- oder E-Paper-Abo.