Es lief alles auf ein 0:0 hinaus, dann kam Noah Darvich. Der 19-Jährige war vor Saisonbeginn aus der Jugend des FC Barcelona zum VfB Stuttgart gewechselt und kommt dort meist in der zweiten Mannschaft zum Einsatz. Am späten Samstagnachmittag gelang ihm nach einem Traumsolo das 1:0 gegen den SSV Jahn – spät in der 80. Minute. Die Regensburger verloren dieses Spiel der 3. Fußball-Liga am Ende noch mit 1:3 und damit ging auch der Einstand des neuen Trainers Sascha Hildmann schief.
Für den Regensburger Benedikt Bauer lief eigentlich alles auf eine Punkteteilung hinaus: "Für mich war es ein klassisches Unentschieden-Spiel, bis zum Rückstand war es sehr ausgeglichen." Nach Darvichs Tor traf Abdenego Nankishi noch zwei Mal nach einem Konter für die Gastgeber. John Posselt gelang ihn der Nachspielzeit nur noch der Ehrentreffer für die Oberpfälzer. Bauer übte auch Kritik an der Reaktion auf den Rückstand: "Nach dem 0:1 haben wir zu viel gewollt und hätten ruhiger spielen sollen." Da lag er mit seinem Kapitän Christian Kühlwetter auf einer Wellenlänge: "Dadurch haben wir uns unsere Leistung kaputtgemacht."
Es war insgesamt ein ausgeglichenes Spiel in Großaspach, wo die "Zweite" des VfB ihre Heimspiele austrägt. Die Gastgeber agierten die ersten 30 Minuten etwas zielstrebiger, kurz vor der Pause hatte auch der Jahn zwei gute Möglichkeiten. Der neue Jahn-Coach Hildmann blieb bei seiner Kritik moderat. Seine Spieler hätten zwar nach dem späten Rückstand zu ungestüm agiert. "Aber das will ich der Mannschaft auch nicht vorwerfen, weil sie unbedingt den Ausgleich machen wollte."
Besser machen kann es der SSV Jahn schon am Dienstag (19 Uhr), wenn Erzgebirge Aue in die Oberpfalz kommt. Mit einem Sieg dort, können die Regensburger (derzeit 39 Punkte) endgültig den Klassenerhalt festzurren.













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