Welch’ große Aufgabe dem SSV Jahn am Freitagabend (19 Uhr) bevorsteht, zeigt ein Blick zurück: Seit einem halben Jahr ist der Gastgeber Rot-Weiß Essen zu Hause ungeschlagen – und das im Stadion an der Hafenstraße, einem der legendärsten Stadien in der 3. Fußball-Liga. Die Essener haben auch hohe Ansprüche. Im Sommer scheiterten sie erst in der Relegation an der SpVgg Greuther Fürth und am Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Derzeit belegt das Team von Trainer Uwe Koschinat Platz drei, kassierte aber zuletzt eine unerwartete 0:1-Niederlage beim FC Ingolstadt. Die Oberbayern sind ein Konkurrent des SSV Jahn Regensburg im Abstiegskampf. Der SSV Jahn kam zwar zuletzt mit fünf Punkten aus der Englischen Woche, tritt aber auf der Stelle. Dennoch sagt Trainer Sascha Hildmann: „Das gibt uns Selbstvertrauen und zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg.“ Kurios ist, dass die Regensburger schon 20 Tore in zehn Spielen geschossen haben. Das reicht aber auch nur zu zehn Punkten und aktuell Tabellenplatz 18.
Dennoch rechnen sich die Gäste an der „Flutlicht-Hölle Hafenstraße“ – wie sie auf der Homepage titeln – etwas aus. „Essen kann viel Wucht entwickeln. Diese wollen wir gar nicht erst aufkommen lassen“, erklärt Hildmann. Der Coach hofft zudem, dass sich seine Jungs für den Aufwand, den sie betreiben, richtig belohnen. Und natürlich setzt er auch auf Lucas Hermes, der schon sechs Saisontore erzielt hat.













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