Es geht natürlich in erster Linie um Punkte, aber es geht am Samstag auch um die Psyche und Zuversicht: „Danach folgt die lange Länderspielpause, da wollen wir natürlich mit einem guten Gefühl reingehen“, sagte Jahn-Profi Oscar Schönfelder schon am Dienstag nach der 1:2-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf. Ein gutes Gefühl hatten sie beim Drittligisten aus Regensburg in dieser Saison selten. Als Schlusslicht der 3. Fußball-Liga fahren die Oberpfälzer am Samstag (14 Uhr in Großaspach) zum Spiel beim VfB Stuttgart II.
„Es ist zwar ein Fehlstart nach Punkten, leistungstechnisch sehe ich das aber nicht so“, lässt Offensivmann Schönfelder die ersten sechs Spiele mit nur vier Punkten Revue passieren. „Wir hatten aber auch ein schweres Auftaktprogramm“, führt er etwas zur Entschuldigung an. Unter anderem seien die drei Aufstiegskandidaten 1. FC Saarbrücken (0:1), MSV Duisburg (1:2) und eben am Dienstag Fortuna Düsseldorf (1:2) zu Gast gewesen.
Auswärts klappt es bisher besser, da wurden aus den bisherigen drei Spielen vier Punkte geholt. Aber auch in diesen Partien tauchte das große Manko in dieser Saison auf: „Wir bestrafen uns einfach zu oft selbst“, klagt Trainer Sascha Hildmann, der auch am Dienstag wieder einmal ratlos war: „Von den Daten her war das unser bestes Spiel.“ Doch auch er weiß: Daten gewinnen keine Spiele.
Dennoch wird er nicht hektisch: „Mit einem Sieg kannst du dich schnell mal nach oben stoßen.“ Leicht angeschlagen sind vor diesem so wichtigen Spiel Nassim Boujellab und Sascha Hingerl, ihre Einsätze dürften aber im Schwabenland nicht gefährdet sein. Trainer Hildmann hofft, dass in der Länderspielpause zumindest ein paar der sechs Langzeitverletzten zurückkehren.













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