In letzter Minute riss er die Arme hoch – das rettete dem SSV Jahn Regensburg drei Punkte. Mit seiner starken Parade in der Schlussminute rettete Jahn-Keeper Felix Gebhardt nach einem Schuss von Manuel Wintzheimer den Regensburgern am frühen Samstagabend drei wichtige Punkte. Mit 1:0 siegten die Oberpfälzer beim Schlusslicht der 3. Fußball-Liga, dem FC Schweinfurt 05, und landeten einen kleinen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Dabei mussten die Gäste eine halbe Stunde in Unterzahl auskommen, Felix Strauss hatte "Rot" gesehen. Die Schweinfurter waren aber zu ungefährlich.
"Es freut mich, dass ich den halten konnte", erklärte Gebhardt relativ nüchtern seine Tat in der letzten Minute. Mehr freute er sich aber darüber, "wie sich dann alle in Unterzahl reingeschmissen haben". Strauss erklärte, dass er klar den Ball gespielt habe, bei der Situation die zur Gelben Karte führte. Sein Kommentar "Ihr seid so blind" Richtung Schirigespann brachte ihm dann die Rote Karte ein. Strauss fand's übertrieben.
Die Regensburger waren nach einer Viertelstunde durch einen schönen Schuss von Noel Eichinger in Führung gegangen. Die Gäste hatten auch noch durch Benedikt Saller und Eric Hottmann Möglichkeiten. Verdient war die Pausenführung allemal. Die Verhältnisse verschoben sich etwas nach der Roten Karte für Felix Strauss (63.). Jahn-Trainer Michael Wimmer verstärkte die Abwehr. Gegen Ende hin hatte seine Mannschaft auch noch Konterchancen. Die Schweinfurter erarbeiteten sich derweil keine großen Chancen. Bis auf die von Wintzheimer in der 90. + 6 Minute – aber Gebhardt war zur Stelle.













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